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Luca Alexander Blythe
24yrs | Journalist/Sexarbeiter | help
#1
So, gleich vorab: ein paar Angebote zu dem Char habe ich ja schon aus dem Discord, die würde ich gerne auch alle so nehmen, aber für die, die kein Discord haben oder dort nicht reinschauen, hier noch einmal im Forum ^^ und auch für die anderen, weil ich das Konzept noch einmal ein wenig angepasst habe noch einmal zum Reinlesen. Die angebotenen Relas sollten aber dennoch alle gut reinpassen, er ist halt nur ein wenig aufmüpfiger in gewissen Situationen geworden als ursprünglich geplant Big Grin


stranger to myself
30.08.1988 born
human species
Dylan O’Brien FC
Luca ist knapp vierundzwanzig Jahre alt, in Dawnskap Bay geboren und aufgewachsen - in einer Vielzahl an Pflegefamilien und Kinderheimen, aber nie irgendwo richtig zu Hause. Er war immer zu ruhig, zu in sich gekehrt und war wegen reaktiver Bindungsstörung und schizoider Züge mehr als einmal in Therapie, aber ein warmes Zuhause sollte es für ihn nicht geben. Die meisten Familien waren überfordert mit seiner ruhigen Art, erwarteten irgendwann Dankbarkeit oder zumindest Teilnahme am Leben, aber Luca verstand das Konzept einer Familie schlichtweg nicht. Ständig am Rand der Gesellschaft, in der Schule gemobbt und gehänselt, eignete er sich im Laufe seiner Jugend eine stachelige Fassade an, die von Sarkasmus und fragwürdigem Humor geprägt war, einfach um sich selbst zu schützen. Auch in dieser Phase waren Therapeuten wie Pflegefamilien überfordert mit ihm und als er mit seiner Volljährigkeit aus dem System fiel, war er einfach auf sich allein gestellt - wie eigentlich schon die ganzen Jahre zuvor auch.

Nach seinem Journalismus-Studium fand er eine Anstellung bei einem angesehenen Online-Magazin, er konnte alles schreiben, aber als investigativer Redakteur blühte er regelrecht auf. Dabei versteht er es meisterhaft in der Menge zu verschwinden und sich auf sein Gegenüber einzustellen, zuzuhören, keine überflüssigen Fragen zu stellen. Er ist nicht auf einen Skandal aus, er will die Wahrheit und die Menschen vertauen seiner empathischen, stillen Seite oftmals mehr an, als anderen.
Was jedoch keiner ahnt, hinter verschlossenen Türen schreibt er unter dem Pseudonym A. Void Dark-Romance- und erotische Kurzgeschichten. Und wenn die Nacht hereinbricht, führt er ein Leben, von dem wirklich niemand erfahren sollte - als Escort und Sexarbeiter für eine zwielichtige Agentur, die ihn inzwischen mit seinen eigenen Geheimnissen in der Hand hält. Was als Neugier und der Wunsch nach neuen Erfahrungen bei der Escort-Arbeit begann, ist in illegale Sexarbeit und Prostitution übergegangen, in der sich der bis dahin vollkommen unerfahrene - und homosexuelle - Luca anfangs sogar noch sehr wohl gefühlt hat. Er hatte ein Script, er wusste was erwartet wurde und konnte in eine Rolle schlüpfen, die er sich im normalen Leben vermutlich nicht zugetraut hätte. Es hatte seiner sozialen Unsicherheit geholfen, sich an diese Rollen zu halten und gleichzeitig fanden die Erfahrungen in seinen eigenen Geschichten einen Weg, um damit umzugehen.

Doch was vor zwei Jahren als positive Erfahrung begann, ist längst zu einer Situation geworden, aus der Luca kaum noch einen Ausweg sieht. Da er sich so sehr in den unterschiedlichen Rollen - devot, frech, aufmüpfig, unterwürfig, ganz egal was - verlieren kann und die Kundschaft mehr als zufriedenstellt, werden ihm auch immer mehr fragwürdige Klienten zugeteilt, die nicht nur Dominanz sondern Gewalt walten lassen. Luca überlegt auszusteigen, doch die Agentur erpresst ihn mit geheimen Aufnahmen, die sie an seine Redaktion schicken würden, wenn er sie verlässt und die Angst vor Entdeckung und die ständige Kontrolle durch die Auftraggeber fordern zunehmend ihren Tribut.
Alkohol und andere Drogen sind zu einem Versuch geworden, die rasenden Gedanken und Panikattacken zum Schweigen zu bringen, während Schlafmangel, Angstzustände und Momente, in denen er sich selbst und seiner Wahrnehmung kaum noch traut, immer häufiger werden. Nach außen funktioniert Luca weiterhin, erledigt seine Arbeit und überspielt seine Erschöpfung mit beiläufigen Bemerkungen oder einem schiefen, spöttischen Grinsen, doch hinter der Fassade, hinter der er sich zunehmend versteckt, verliert er zunehmend den Halt.
Who am I?
Luca ist intelligent, analytisch und ausgesprochen beobachtungsstark. Er gehört nicht zu den Menschen, die sich ungefragt in Gespräche einmischen oder mit lauten Worten Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bei Fremden wirkt er häufig ruhig, zurückhaltend und beinahe unscheinbar - eher wie ein Schatten am Rand des Geschehens als jemand, der sich in den Mittelpunkt drängt. Er hört zu, nimmt seine Umgebung aufmerksam wahr und merkt sich oft mehr, als andere vermuten würden. Gerade bei beruflichen Begegnungen, Interviews oder flüchtigen Bekanntschaften bleibt er lieber der stille Beobachter, der die richtigen Fragen stellt, statt selbst viel von sich preiszugeben.

Doch wer glaubt, hinter dieser ruhigen Fassade stecke ein durchweg sanfter, wortkarger Mensch, irrt sich. Sobald Luca jemanden besser kennt oder bedrängt wird, etwas über sich selbst preis zu geben oder man ihm einfach nur ein ganz klein wenig zu nahe kommt, zeigt sich eine andere Seite - trocken, sarkastisch, manchmal unangenehm bissig und mit einem Humor, der durchaus unter die Haut gehen kann. Er hat ein Gespür für treffende Bemerkungen und weiß, wie er mit wenigen Worten einen wunden Punkt trifft. Diese raue Schale ist allerdings weniger Ausdruck von Überheblichkeit als vielmehr ein Schutzmechanismus, der ihm hilft Abstand zu halten, Unsicherheit zu überspielen und anderen zuvorzukommen, bevor sie ihm zu nahe kommen können.
Luca ist ein sensibler, unsicherer Mensch, der früh gelernt hat, dass Nähe nicht zwangsläufig Sicherheit bedeutet und dass es manchmal einfacher ist, unsichtbar zu bleiben, als sich angreifbar zu machen. Seine Kindheit war von Vernachlässigung, Verlust und wechselnden Bezugspersonen geprägt. Luca gewöhnte sich daran, sich anzupassen, niemandem zur Last zu fallen und Probleme lieber mit sich selbst auszumachen. Er beobachtet Menschen nicht nur aus beruflichem Interesse, sondern auch, weil er gelernt hat, in Stimmungen, Gesten und unausgesprochenen Worten nach Hinweisen zu suchen. Es fällt ihm leichter, andere zu durchschauen, als sich selbst durchschauen zu lassen.

Dabei ist Luca durchaus äußerst empathisch, hilfsbereit und hat ein ausgeprägtes Gespür für Menschen, die übersehen oder ungerecht behandelt werden. Wenn jemand seine Hilfe braucht, kann er überraschend entschlossen sein und seine stille Zurückhaltung durchaus ablegen. Für andere einzustehen fällt ihm oft leichter, als für sich selbst einzustehen. Er kann aufmerksam zuhören, ohne sofort zu urteilen und Menschen das Gefühl geben, ernst genommen zu werden. Nur wenn es um seine eigenen Bedürfnisse geht, wird er ausweichend, denn Vertrauen fällt ihm schwer, Nähe macht ihn nervös und sobald jemand beginnt, hinter seine Fassade zu blicken, kann seine bissige Seite schneller hervortreten, als ihm lieb ist. Denn Luca sind Gefühle nicht gleichgültig, er hat nur nie gelernt ihnen zu vertrauen. Er sehnt sich nach Nähe und fürchtet sie gleichzeitig, er beschützt andere während er sich selbst zugrunde richtet und er lässt lieber einen bissigen Kommentar fallen, als zuzugeben, dass er längst nicht mehr weiß, wie er allein aus seiner eigenen Geschichte herausfinden soll. Oder wer er überhaupt ist.
Danke, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt ^^
Ob alte Bekannte, Kollegen aus dem Journalismus, Menschen aus seinem privaten Umfeld, flüchtige Bekanntschaften, Klienten für Escort oder ein bisschen mehr oder jemand, der merkt, dass da etwas nicht ganz rund läuft - Luca bietet eigentlich ziemlich viele Anknüpfungspunkte. Auch gern negative Bekanntschaften oder solche, die nicht von Anfang an wie im Bilderbuch laufen und erst noch sehr kompliziert sind, weil er nun einmal nicht so einfach ist, wie man auf den ersten Blick vermuten möchte.

Außerdem wäre ich sehr für ein zukünftiges shipping zu haben, wobei das in meinem Kopf recht speziell ist (say hello to bad boy Tyler Hoechlin), dazu werde ich aber gerne noch ein extra Gesuch aufmachen ^^

Ansonsten bin ich für alles offen, werft mir gern alles zu, was ihr so habt Smile
shr / her Pronomen
500-10.000 Z. länge
mehrmals pro MonatFrequenz
ooc: Stephi
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