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Soraya Benett
Lycan

InGame-Posts: 25
Registriert seit: 03.01.2026
Letzter Besuch: 24.10.2026, 17:00
Status: Offline


Avatarperson: Stephanie Beatriz
Wesen: Werwolf
Wohnort: Central Dawn
Status: Verheiratet
Postingfrequenz: Etwa alle 2 Wochen

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06.05.2012 A bad Womans Guide to murder
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6. Mai 2012 Nachts im Park
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Mitglieder fürs Werwoldsrudel


Who am I?


These are my roots.





Name & Deckname


Soraya Benett (Rufname Raya)

Alter & Geburtstag


34 Jahre, 06.07.1977

Herkunft


Kolumbien

Bildung


Schulausbildung abgeschlossen in Kolumbien (insgesamt 12 Jahre Abschluss: Bachillerato)
Psychologie Studium in den USA begonnen (abgebrochen)

Beruf/Job


Teilhaberin eines Tanzclubs (Red Dragon)- illegales Casino im Untergeschoss

Familie


Vater
Emmanuel Perez, 60 Jahre, *1951, Mensch, arbeitet für die Waffenindustrie
Von ihrem Vater hat sie einiges über Schusswaffen gelernt, vom Aufbau bis zur Nutzung und trainierte mit ihm auch zu sich zu verteidigen. Als Mann, dem nichts geschenkt wurde, wollte er, dass seine Kinder wussten, wie sie sich zu verteidigen hatten.  Seit ihres Studiumabbruchs haben sie nur noch wenig Kontakt. Er hätte sich so gern etwas besseres für seine Tochter gewünscht.

Mutter
Gloria Perez, 57 Jahre, *1954, Mensch, Hausfrau, gelernte Köchin
Auch sie standen in einem guten Verhältnis, bis Raya ihr Studium abbrach. Seitdem herrscht auch hier wenig Kontakt. Dass ihre Tochter ihre Karriere einfach so weggeworfen hatte, hatte sie sehr enttäuscht.

Geschwister
Mateo & Alejandro Perez, 36 Jahre, *1975
Ángel Perez, 42 Jahre, *1969
nach letztem Wissenstand Menschen, Beruf unbekannt
Sie hat drei Brüder, wovon zwei Zwillinge sind. Sie blieben meist für sich, die Beziehung zwischen ihnen war recht unterkühlt, anders als zu ihrem ältesten Bruder. Er liebte seine Schwester und tat viel um sie zu beschützen. Der Kontakt ist leider ebenfalls abgebrochen.

>>Ehemann
Don (Spitzname) Benett, 40 Jahre,*1971, die Hälfte davon als Werwolf
Raya trägt ihm noch immer nach, was er ihr angetan hat, kommt aber dennoch nicht von ihm los. Dafür liebt sie die Machtposition und die Rolle, die sie an seiner Seite spielt zu sehr.


Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe:1,68m
Haarfarbe:schwarz
Augenfarbe:braun
Statur:weiblich, trainiert
Körperliche Besonderheiten: kleines Tattoo am Oberarm

Charakterliche Eigenschaften


Stärken & Schwächen:
+ durchsetzungsstark
+ besitzt eine gute Menschenkenntnis
+ ausdauernd
+ kultiviert
+ ordentlich

- eitel
- cholerisch
- skrupellos
- extrem nachtragend
- sehr eifersüchtig
- stur
- impulsiv

Vorlieben & Abneigungen:
+ Money, Money, Money!!
+ Alkohol und Drogen
+ Waffen
+ Schnelle Autos
+ Comics mit Antihelden (für sie stark missverstandene Kreaturen)

- Vollmondnächte
- Feinde des Rudels
- Gesetzeshüter
- Konkurrenz
- Unterdrückt werden

Besonderheiten:
Gibt es Marotten oder Ticks? Optionale, freiwillige Angabe als Stichpunkte.

Gesinnung


Empathielos
- bereits als Kind fehlte ihr die Eigenschaft Mitgefühl, Reue oder Schuldbewusstsein richtig zu empfinden. Auch Gefühle wie Angst oder Liebe nimmt sie nur vermindert wahr.


You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Werwolf

Fähigkeiten


- erhöhte Resistenz
- Besserer Geruchssinn
- Robusterer Körperbau, als der eines Menschen
- Wunden verheilen schneller
- Gesteigerte Kraft

- Umgang mit Schusswaffen
- Nahkampferprobt

Zugehörigkeit


Dem Rudel ihres Mannes

Aurenfarbe


Dominierend: Rot/Schwarz
Schwache Spuren von grün und gelb  


How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …


1977-1996Prolog

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So wurde es ihr immer vorgeschwärmt. Und sie hatte sich vorgenommen, irgendwann würde sie mal in dieses Land reisen, ein besseres Leben führen, nicht ständig in Angst, ob sie den nächsten Tag noch erlebte oder nicht. Ihre Kindheit in Kolumbien war alles andere als einfach.
Sie wohnten ziemlich ländlich, doch arm waren sie nicht. Ihr Vater, der in der Waffenindustrie arbeitete, verdiente gutes Geld nebenher mit dem illegalen Verkauf von Schusswaffen. Von ihm hat sie im übrigen auch ihr Wissen darüber, ihr Talent zum Zielen und er brachte ihr auch bei, wie man sich in Notsituationen verteidigte. In einem Land, in dem weite Teile vom Bürgerkrieg zehstört waren und Kriminalität dominierte, waren das für ihn sehr wichtige Eigenschaften.
Sie bemühte sich stets gut in der Schule zu sein, um ihre Chancen irgendwann das Land zu verlassen zu verbessern. Sie erkannte schon früh, dass sie dazu in der Lage war andere mit Leichtigkeit zu manipulieren  um ihren Willen zu bekommen.  Das brachte sie darauf ein Psychologiestudium anzustreben, um mehr über die menschliche Psyche zu lernen. Ihr Vater hat nebenbei immer wieder etwas seines Verdienste zurück gelegt, um ihr ein Studium zu ermöglichen.
Sie bewarb sich an verschiedenen, amerikanischen Universitäten. Ihre Noten und ihr außerschulisches Arrangement waren sehr gut, sodass sie bald eine Zusage und ein Stipendium erhielt und nach Oregon, in die Stadt Salem ziehen konnte, um dort studieren zu können.

2000-2004
„Denn du tanzt wie Madonna.“

Frühjahr 2000, Nachtclub in Salem – Erinnerung des Alphas
Durch das verspiegelte Glas ließ er seinen Blick über die feiernde Menge schweifen. Die VIP Lounge des Clubs lag eine Etage höher und so konnte man die ganze Lage sehr gut überblicken. Leicht gelangweilt schwenkte er das Glas Vodka mit Eis in seiner Hand hin und her. Er war froh hier die Abgeschiedenheit genießen zu können, mit nur ein paar engen Freunden. Er hatte keine große Lust sich von irgendwelchen Betrunkenen anrempeln zu lassen oder sich seinen teuren Anzug zu versauen, weil einer sein Getränk nicht festhalten konnte. Außerdem war er nicht zum tanzen hier, sondern zum Teil geschäftlich. Er erhielt eine hübsche Summe vom Besitzer, dafür dass er den Laden nicht zerlegte und andere natürlich auch nicht. Dafür konnte er hier so viel verzehren, wie er wollte und auch die VIP Lounge maßte er sich an in Besitz zu nehmen. Seit ihn dieser Werwolf gebissen hatte, war stets darauf aus sein Revier immer weiter abzustecken.
Er trank den letzten Schluck seines Glases aus. Ihm war langweilig weshalb er nach einer Beschäftigung suchte. Einer weiblichen verstand sich. Und da kam SIE in sein Blickfeld. Inmitten der Menge aus betrunkenen, tanzenden Menschen, stach sie ihm sofort ins Auge. Im Gegensatz zu allen Anderen bewegte sie sich anmutig, nahezu perfekt. Das, was er von ihrem Gesicht erkennen konnte, versteckte sich nicht unter Tonnen von Make Up. Und ihr Blick schien zu sagen „Komm mir zu nah und du hast eine Hand weniger.“ Das gefiel ihm. Das musste er haben. Er rief einen seiner Männer herbei. Ein muskulöser, großer Typ kam zu ihm. „Siehst du die Schwarzhaarige? Ich will, dass du sie her bringst.“ Keine Bitte, sondern ein Befehl und bei dem „Lohn“, den er ihm zahlte, duldete er auch nicht, dass er widersprach oder Nachfragen stellte. Mit einem Nicken verschwand der Mann und tauchte wenig später unten  in seinem Sichtfeld auf. Nachdem er kurz mit der Frau geredet hatte, folgte sie ihm tatsächlich. Voller Vorfreude grinste er in sich hinein und ließ sich in einen ledernen Sessel fallen. Ohne ein Wort sagen zu müssen, tauschte eine junge Frau sein leeres Glas gegen ein volles aus, ehe sein bestellter Besuch bereits den Raum betrat.
Sie kam auf ihn zu und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihr Gesichtsausdruck schien unbeeindruckt über den wundervollen Ort, an den sie hatte kommen dürfen. Sie wirkte schon fast etwas gelangweilt. Das war interessant. Denn sonst schmissen sich die Weiber ihm schon förmlich an den Hals, wenn sie seine Gesellschaft genießen durften, was ihn zugegebenermaßen, anfing zu langweilen. Er liebte das Abenteuer, die Herausforderung und die schien er soeben gefunden zu haben. Denn statt sich zu freuen und mit ihm zu trinken, nannte sie ihn arrogant und versuchte ihm mit sinnlosen Beleidigungen zu trotzen.
Ihre Stimme klang nicht wütend, sondern eher gleichgültig. Er war überrascht über ihre Worte, hätte er sich doch zumindest ein wenig Dankbarkeit erhofft, dass sie nun hier sein durfte. Doch auch wenn sich das Tier in ihm dagegen auflehnte von ihr beleidigt zu werden, so machte es gleichzeitig nur noch  neugieriger. Sie bewies Mut, so mit ihm zu reden und das reizte ihn. Es würde ihm eine Freude sein, sie zu zähmen, denn eines war jetzt zur Tatsache geworden: Sie gehörte ab sofort ihm.


Seit diesem Abend trafen Sie sich immer mal wieder und irgendwann war Raya nicht mehr von Seite wegzudenken. Anfangs wusste sie noch nicht, in welche illegale Geschäfte ihr späterer Ehemann da alles verwickelt war, obwohl sie es schon ahnte. Sie war schließlich nicht dumm und konnte die Zeichen schon deuten, die auf ein krummes Ding hindeuteten. Von seinem wirklichen Geheimnis, dass er ein Werwolf war, ahnte sie allerdings lange nichts. Er hielt sie nahe genug bei sich, damit sich nicht weglief und weit genug weg, um sein Wesen zu verbergen.

♤♡◇♧


Winter 2000/2001 Penthouse in Salem
„Ich will mit einsteigen.“ sagte sie und wartete seine Reaktion ab. Sie kannte sein Business mittlerweile, sie wusste, woher das Geld kam, mit der er sich dieses Penthouse leisten konnte. Und sie wollte Teil dieser Welt sein. Aus ihrer Heimat war sie kriminelle Machenschaften und Korruption gewohnt, weshalb es für sie nichts neues wäre. Sie war damals noch jung und ihr Vater hatte seine Geschäfte oft hinter verschlossener Tür verrichtet, sodass sie es nie wirklich mitbekam, aber sie wusste es trotzdem. Und jetzt, als Erwachsene Frau wusste sie, dass sie nützlich sein konnte. Sie besaß ein gute Menschenkenntnis und wenn sie wollte, konnte sie die Leute mit Leichtigkeit um den kleinen Finger wickeln.
Sie sah, wie er verwundert die Zeitung sinken ließ und sie über den Frühstückstisch hin ansah. „Was meinst du?“ fragte er sie. Ihr war klar, dass er wusste, worauf sie hinaus wollte. Sie war klug, er konnte ihr nichts vormachen. Sie versuchte, gleichgültig zu klingen, doch es machte sie ein wenig sauer, dass er versuchte sie hinzuhalten.
„Verkauf mich nicht für dumm. Ich weiß woher das ganze Geld kommt. Ich will mit machen.“ Sie lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor der Brust, wie ein trotzig Kind. „Ich kann nützlich sein. Du weißt das.“ Oh ja er wusste um ihre Fähigkeiten sich zu verteidigen und ihr Knowhow in Sachen Waffen. Auch ihre manipulative Art und ihre Menschenkenntnis hatten seine Vorteile. Doch scheinbar wollte er es ihr nicht so leicht machen.
„Bist du dir da sicher? Das wäre eine anstrengende Aufgabe, die viel Zeit in Anspruch nimmt.“ antwortete er ihr.
„Und wo liegt das Problem?“ fragte sie, ahnte aber schon fast, worauf das Gespräch hinaus lief. Sie kannte ihn mittlerweile gut genug, um zu wissen, was ihn störte. Für ihn hatte ihre alleinige Aufmerksamkeit ihm zu gehören. Er war herrisch, er wollte sie kontrollieren und er war eifersüchtig. Normalerweise hätte sie ihn zum Teufel jagen sollen, aber es war seine Einflussnahme, das gute Leben, das sie reizte und auch auf sie abfärbte. Und irgendwo ganz tief in ihr waren da auch vielleicht Gefühle im Spiel. Nicht diese kitschigen,  wie bei allen anderen Paaren. Aber es gab auch bei ihnen so etwas wie Zuneigung.
„Da wäre dein Studium. Ich glaube nicht, dass beides funktioniert.“
Er dachte wohl, dass sie das schockieren würde, doch sie hatte es längst kommen sehen. Es war nicht die Verträglichkeit, die ihn störte, sondern, dass sie während ihrer Kurse und Vorlesung nicht da war, um IHM Aufmerksamkeit zu schenken.
Erstmals zeigte sich auf ihrem Gesicht eine Regung. Ein kleines, kurzes Lächeln, dass von Wissen zeugte und der Überzeugung im Vorteil zu sein. Er wollte sie manipulieren, das war ihr von vornherein klar gewesen. Schon bevor dieses Gespräch begonnen hatte, ahnte Raya, wie es verlaufen würde. Sie hatte sich vorbereiten können. Das Psychologiestudium, wenn es auch nun sein Ende finden würde, hatte sich dahingehend bereits ausgezahlt und würde es auch in Zukunft tun. Während ihrer Studienzeit hatte sie zudem erkennen können, dass es sie nicht mehr reizte eines Tages als Psychologin zu arbeiten. Sie fand die Psychologie an sich immer noch interessant. Doch sich mit den Problem anderer auseinandersetzen? Nein, Danke.
„Dann werde ich eben aufhören. Ich sehe meine Karriere sowieso nicht als Psychologin.“ Sie lehnte sich vor und stützte sich mit den Armen auf dem Tisch ab. Nun war sie dran, zu manipulieren. Sie stellte es als seine Idee hin, doch eigentlich hatte sie schon länger beschlossen ihr Studium zu schmeißen. „Ich könnte mich dann vollends darauf konzentrieren. Und ich könnte mehr Zeit für dich investieren.“ Sie wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieso er solche Schmeicheleien mochte. Er liebte es, wenn sie ihm Aufmerksamkeit schenkte und ihm das Gefühl gab, das einzige Lebewesen von Bedeutung zu sein. Und sie bekam dadurch alles, was sie sich wünschte, also tat sie ihm ab und zu den Gefallen. Sie wollte in seine Geschäfte einsteigen, also zeigte sie vermeintliche Vorteile ihrer Zusammenarbeit auf, um letztendlich zu bekommen, was sie wollte.
Er beobachtete sie genau und sie wusste wie wichtig es war nun seinem Blick stand zu halten und Nicht einzuknicken. Wenn er eine Schwäche bei ihr sah, würde er dies ausnutzen und das würde sie nicht riskieren.
„Schön.“, sagte er, während er die Zeitung faltet und zur Seite legte. „Dann wirst du mich heute mal begleiten. Um zu sehen, wie du dich anstellst.“
Allein für diese Aussage wäre sie jetzt am liebsten ausfallend geworden. Aber die Genugtuung würde sie ihm nicht geben, sie wusste sich zu beherrschen. Sie hatte bekommen, was sie wollte und sie würde beweisen, dass sie es drauf hatte.


Dass sie ihr Studium abbrach, brachte sie allerdings vor ein Problem. Denn ohne Studentenvisum, drohte ihr die Abschiebung in ihre Heimat. Um dem zu entgehen, tauchten sie und ihr Freund fürs Erste unter. Er aktivierte alte Kontakte in Seattle, wo sie dann zunächst ein neues Heim beziehen konnten. Der Großteil des Rudels zog mit ihnen, doch davon wusste sie zu dem Zeitpunkt noch nichts.


2003-2006
„Ein Angebot, dass du nicht ablehnen kannst.“

Eine Weile lang arbeiteten sie gut zusammen, auch wenn sie wusste, dass er sie immer wieder zu unterdrücken versuchte. Große Deals, die sie erst möglich gemacht hatte, stellte er als seine Erfolge dar. Er speiste sie ab, mit teuren Geschenken, die sie anfangs zwar zufrieden gestimmt hatten, sie aber jetzt anfingen zu langweilen. Sie wollte Anerkennung! Sie wollte Gleichstellung. Ohne zu wissen, was dies bei einem Werwolf als Partner bedeutete.

Seattle, Herbst 2003, gemeinsame Wohnung
„Du willst also gleich gestellt werden mit mir, ja? Ich denke nicht, dass du weißt, was das für dich bedeutet.“
Ihr gefiel nicht, wie bedrohlich er klang. Sie war gerade erst zur Tür herein gekommen, nachdem sie nach einem erneuten Streit einfach abgehauen und sich in einer Bar betrunken hatte.
Auf dem Boden lagen immer noch die Scherben zerstörter Teller und Gläser, Stühle waren umgeworfen. Ihr vorangegangener Streit hatte mal wieder seine Spuren hinterlassen. Immer öfter blieb er mehrere Tage fort, meldete sich nicht und sie wusste nicht, was er trieb, was immer öfter zu Streitereien dieser Art führte. Sie konnte ja nicht ahnen, dass er und sein Rudel sich in den Wald zurückzogen, um in der Vollmondnacht zu jagen. Hätte sie es vor diesem Tag gewusst, wäre sie wahrscheinlich geflohen. Weit weg. Denn das war ihr dann auch eine Spur zu viel. Doch nach dieser Nacht, würde sie keine andere Wahl mehr haben, als bei ihm zu bleiben.
Er hatte bisher auf einem Stuhl inmitten des Chaos gesessen und erinnerte ihn mit seiner äußerlichen Ruhe, obwohl er innerlich zu kochen schien, an ihren Lieblingschurken aus den Comicbüchern und Verfilmungen, die sie ab und zu gern sah. Nun hatte er sich aber erhoben und stieg unbeirrt über die Scherben hinweg, die unter seinen Schuhen knirschten. In diesem Moment konnte man sein Verhalten einem Raubtier gleichsetzen und sie wusste noch gar nicht, wie sehr dieser Vergleich ins Schwarze traf.
„Ich bin bereit deinem Wunsch nachzukommen.“ Fragend hob sie eine Braue, wollte aber eigentlich gar nicht wissen, was er damit meinte. Sie war angetrunken und müde und wollte einfach nur in ihr Bett. Doch er hatte andere Pläne, wie ihr kurz darauf bewusst werden sollte. Seine Verletzung an der einen und das Klappmesser in der anderen Hand hatte sie gar nicht bemerkt. Erst als er ihr hinterher kam, ihr Handgelenk packte und ihre Handfläche aufschnitt, realisierte sie die Gefahr. Ehe sie verarbeiten konnte, was gerade passiert war, drückte sich seine ebenfalls verletzte Hand auf ihre Wunde.
Es waren vielleicht nur Sekunden, doch es kam ihr länger vor, bis sie die Situation verarbeitet und ihn von sich wegstieß. „Bist du jetzt völlig wahnsinnig geworden?“ fragte sie und betrachtete sauer ihre blutende Hand, sich dem eigentlichen Unglück noch gar nicht bewusst. Sie konnte sich keinen Reim darauf machen, was dieser Quatsch sollte. Er sagte ihr lediglich, sie würde es bald schon verstehen.
„Fahr doch zur Hölle.“ war das letzte, was sie ihm trocken entgegenwarf, ehe sie sich ins Bad zurückzog, die Wunde notdürftig versorgte und sich dann schlafen legte.


Sie wachte am nächsten Morgen in ihrem gemeinsamen Bett auf, doch er lag nicht neben ihr. Er saß neben dem Bett auf einem Sessel, die Fingerspitzen aufeinander gelegt und beobachtete sie. Von seiner gestrigen Bedrohlichkeit war heute nicht mehr so viel zu spüren, trotzdem misstraute sie der Situation. Und sie hatte allen Grund dazu. Denn nun erklärte er ihr, mit einer Gelassenheit in seiner Stimme, die ihr eine Gänsehaut bereitete, welches Geschenk er ihr gestern eigentlich gemacht hatte.

♤♡◇♧

Spokane, Herbst 2003- eine weitere Erinnerung aus Sicht des Alpha
Ein Monat war vergangen. Gerade mal ein Monat, nachdem er ihr dieses Geschenk gemacht hatte. Durch ihn war sie stärker, robuster und konnte sich schneller regenerieren. Und was tat sie? Sie dankte es ihm kein Stück. War kurz nach ihrem ersten Vollmond sogar abgehauen, sie hatte IHN verlassen. Das kam ja überhaupt nicht in Frage. Und in dieser Gegend gab es keinen Ort, an dem sie sich vor ihm verstecken konnte. Selbst wenn sie sich nach Mexiko abgesetzt hätte, irgendwie und irgendwann hätte er sie gefunden, denn er hatte viele Kontakte. Aber so weit war sein Welpe ja nicht mal gekommen. Ein alter Bekannter des Rudels, Denver Mahoney, hatte sie in Spokane entdeckt, nicht weit von Seattle entfernt. Ihr neues Leben hatte sie offenbar vor Schwierigkeiten gestellt, wie er herausfand. Anscheinend hatte sein Weibchen Schwierigkeiten gehabt ihre neuen Emotionen unter Kontrolle zu behalten, was ihr Ärger mit einem Gesetzeshüter eingebracht hatte. Und da sie sonst niemanden in diesem Land hatte, war er der große Held, der sie aus der Arrestzelle hatte rausholen können. Natürlich hatte sie geflucht und gezetert und sich zunächst geweigert mit ihm zu kommen. Doch ein Aufzählen der Vorteile einer Kooperation hatten sie zum Umdenken bewegt. Und diese lagen deutlich auf der Hand. Zum einen war sie ein Frischling. Ohne seinen Schutz lief sie Gefahr entweder wieder der Polizei in die Hände zu fallen, was aufgrund ihres illegalen Aufenthalts in den Staaten nicht so gut für sie wäre, oder aber sie wurde von Jägern oder gar anderen Werwölfen getötet.
Zum anderen hatte sie doch bekommen, was sie wollte oder nicht? Sie war nun ein mächtiges Wesen, dass sich vielleicht sogar eines Tages mit ihm messen könnte. Sie wollte Ansehen und das hatte sie nun. Denn sie an seiner Seite würde in seinem Rudel von Anfang an ein höheren Rang haben, als es sonst üblich war. Natürlich würde sie sich gegen die anderen Werwölfe behaupten müssen, doch durch ihn würde sie so etwas wie Welpenschutz erhalten. Und um das ganze offiziell zu machen, um ihren Status zu stärken, sowohl bei Werwölfen, als auch bei den menschlichen Geschäftspartnern, würde er sie zu seiner Frau nehmen. So wäre auch ihr Aufenthalt in diesem Land sicher. Wenn das kein Beweis dafür war, dass er sie auf die hohe Stufe stellte. Zwar nicht ganz so hoch wie ihn, aber doch immerhin! Was konnte man mehr von einem Werwolf erwarten? 
„Also…“ Er grinste sie selbstgefällig durch die Stäbe der Zelle in der sie festsaß an. Der Polizist, der sie aufgelesen hatte, war zum Glück bestechlich gewesen und hatte ihm ein kurzes Gespräch unter vier Augen zugesagt, ehe er sie wissen lassen würde, dass er sie rausholte. „Du kannst dich entscheiden. Entweder du versauerst hier und später vielleicht wieder in deiner Heimat. Was aber nur bis zum nächsten Vollmond gut gehen wird, aber daran muss ich dich ja nicht erinnern oder? Vielleicht packen dich aber auch vorher die Jäger oder andere von uns, wer weiß. Oooder du entgehst alledem, indem du mit mir kommst und meine Frau wirst. Überleg es dir, aber…du wirst selbst merken, dass es nur eine richtige Entscheidung gibt, nicht wahr?“ Er steckte die Hände in die Hosentaschen und grinste wieder, wissend, dass er diesen Kampf gewonnen hatte. Ihre psychologischen Tricks, mit dem sie ihn vielleicht das ein oder andere Mal hatte beeinflussen können, konnte sie jetzt nicht anwenden und das hier war quasi seine Retourkutsche dafür, dass sie sie überhaupt bei ihm probiert hatte.
Sein Instinkt hatte ihn nicht getäuscht. Sie war wirklich mit ihm mitgekommen und er hatte angefangen ihr beizubringen, wie sie ihr neues Leben in vollen Zügen genießen konnte. Allerdings war sie seit ihrer „Verlobung" ziemlich angepisst und sehr eigensinnig. Sie hatte zwar schon auch als Mensch öfter mal zur Tüte gegriffen, doch jetzt schien es ihm, als wolle sie ganze Plantagen wegrauchen. Mochte sein, dass sie sich einbildete, sich so mehr im Griff zu haben, doch er wusste, dass sie das Tier, das in ihr lebte, niemals komplett zur Ruhe bringen könnte. Aber er würde ihr schon noch zeigen, wie sie damit umgehen konnte.


♤♡◇♧


Seattle, Spätherbst 2003, Standesamt
Sie unterschrieb den Fetzen Papier mit ihrem neuen Namen und schmiss den Stift genervt auf den Tisch. Der Tag der eigenen Hochzeit sollte eigentlich der schönste im Leben einer Frau sein- nicht dass sie je was darauf gegeben hätte zu heiraten. Aber so hätte sie das Ganze dann auch nicht gewünscht. Es gab keine Gäste, es gab keine Feier und sie trug kein weißes Kleid. Und statt einer Kapelle waren sie bei einem Standesbeamten, der die Eheschließung vollzog und das in einem kleinen deprimierendem Büro. Wie passend! Denn zum feiern war ihr gar nicht zumute, dämliche Gäste, die sie beglückwünschten, brauchte sie ebenso wenig. Diese Eheschließung geschah zu 99 Prozent aus reiner Zweckmäßigkeit und vielleicht konnte sie dem einem, winzigen Prozent Liebe zusprechen, wobei das in ihren Ohren eigentlich schon wieder zu viel Gewicht hatte. Es war nicht so, dass sie ihn nie geliebt hätte. Das hatte sie wirklich, so sehr es ihr möglich war. Doch dann hatte er ihr die Freiheit genommen. Er hatte sie zu einem Monster gemacht und das ohne sie zu fragen. Hätte sie ja gesagt, wenn er es getan hätte? Wusste sie nicht, aber was brachte es jetzt darüber nachzudenken. Fakt war, dass er es nicht getan hatte. Dass er sie zu diesem Ding hatte werden lassen, ohne ihre Einwilligung, war in ihren Augen ein schwerer Vertrauensbruch. Und sie würde es ihm heimzahlen. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann würde ihre Zeit kommen. Und bis dahin mimte sie halt die brave Ehefrau und genoss die Vorteile, die diese Ehe mit sich brachte.


Sie versuchte sich in ihr neues Leben einzubinden, was ihr anfangs nicht leicht fiel. Sie hatte viel zu lernen über Vor- und auch Nachteile der übernatürlichen Welt Und ihre eigenen, neuen Fähigkeiten. Sie erfuhr, dass die Menschen nicht alleine auf der Welt waren. Es gab Wesen wie sie, sowie Vampire, Wandler oder auch Hexen. Viele Kontakte, die sie pflegte, aufgrund eines Deals zum Beispiel, entpuppten sich als übernatürliche Wesen, die meisten davon Wandler oder andere Wesen. Hexen ist sie persönlich noch nicht begegnet,  ebenso wie Dämonen. Die meisten Bekanntschaften mit Vampiren waren negativer Natur, doch es gab auch Ausnahmen. Sie persönlich hat ihre eigene Meinung über die einzelnen Wesen. Brachte es ihr einen Vorteil war ihr egal, ob derjenige Vampir, Wandler oder was auch immer war. Doch diejenigen, die ihr oder dem Rudel schadeten hatten einen Feind mehr.


2004-2011
„New Fish in Town“

Jede Ehe hatte Höhen und Tiefen. Unter den beiden Werwölfen wurde das Ganze scheinbar noch mal auf eine andere Stufe gestellt. Mit Liebe und Zuneigung im herkömmlichen Sinn hatte dies nämlich wenig zu tun. Soraya fügte sich dieser Ehe aus Machtbesessenheit und der Zweckmäßigkeit eine Aufenthaltsgenehmigung in den Staaten errungen zu haben. Ihr passte es nicht, dass dieser Mann gewisse Macht über sie hatte, aber sie genoss es auch sich an seiner Seite mehr raus nehmen zu können und anderen überlegen sein zu können. Sie hatte sich inzwischen auch mit ihrem Wesen arrangiert.

Dawnskap Bay, Spätherbst 2009, am Hafengebiet
“Warum ausgerechnet hier? Es stinkt nach Meer und Fisch.“ Ihr Blick wanderte hinüber zu Ihrem Ehemann, der auf der kleinen Seebrücke neben ihr stand und abfällig auf das Meer unter ihm sah. Seine Worte trieften nur so vor Abneigung. Ihre Mimik war ausdruckslos, doch innerlich war sie bereits wieder genervt von seiner ewigen schlechten Laune. Konnte er auch einmal nicht rum meckern? In diesem Moment hätte sie ihn zu gern in dem tiefschwarzen Wasser versenkt, was natürlich nur reines Wunschdenken war. Sie war nicht so stark wie er. Noch nicht jedenfalls.
„Ich mag den Namen.“ sagte sie gelassen und schlang die dicke Felljacke enger um ihren Körper. Hier am Meer war es doch etwas frischer und der Wind wehte stark.
Natürlich hatte sie sich die Stadt nicht einfach so wegen des Namens ausgesucht. Wobei sie zugeben musste, dass Dawnskap Bay schon einen schönen Klang hatte. Warum sie diese Stadt als neue „Heimat" aber auserkoren hatte, hatte teils andere Gründe.
Zum einen hatte sie während ihrer „Geschäftsreise“ in diesem Ort ein paar eigene Kontakte knüpfen können. Da war zum Beispiel diese Wandlerin, Jewel, über die sie  von einem Arzt erfahren hatte, der sich mit Vorliebe mit Werwölfen beschäftigte. Angeblich testete er an Freiwilligen die Wirkung einiger Betäubungsmittel an ihnen. An diesen Tests war sie doch sehr interessiert und vielleicht würde sie sich sogar eines Tages selbst zur Verfügung stellen. Sie wollte das auf jeden Fall im Auge behalten.
Außerdem hatte sie genug von Seattle. Sie verband diese Stadt nur noch mit dem Ende ihres menschlichen Lebens. Sie hatte die immer gleichen Leute satt, und wollte einfach endlich was anderes sehen.
Mit immer weniger Geduld wartete sie ob noch eine Reaktion folgte. Doch er sah sie nur an, mit diesem Blick, der ihr deutete, dass sie ihn nicht reizen sollte.
Sie erkannte, dass ihm ihre knappe Erklärung nicht reichte. Also versuchte sie es mit einer Gegenfrage.
„Warum denn nicht hier? Ich langweile mich in Seattle. Wir könnten hier neue, andere Kontakte knüpfen. Das Einzugsgebiet erweitern, wenn du es so nennen willst.“ Es war ja nicht so, dass er groß was verlieren würde. Seine Partner und Kunden in Seattle würden ihm schon nicht weglaufen und so weit war dieser Ort dann ja auch nicht entfernt. Ihr Mann wusste zudem, dass sie nicht leichtfertig von etwas redete, wenn sie nicht schon einen Plan hätte. Und den hatte sie definitiv. 


Ihre Hartnäckigkeit zahlte Sie schließlich aus. Er willigte ein, sich in Dawnskap Bay niederzulassen, überließ es aber seiner Frau sich um alles zu kümmern. Sie wollte hierher ziehen, also sollte sie auch für die Unterkunft sorgen. Soraya tat dies mit Freuden gern, bald schon hatte sie eine Penthouse-Wohnung gefunden und auch schon eine Location für ihre Geschäftsidee, die sie ebenfalls bei ihm hatte durchsetzen können. Ihr kam der Gedanke während einer illegalen Pokerrunde, an der sie und ihr Mann teilgenommen hatten. Im Glücksspiel lag das große Geld- doch nicht als Spieler, sondern als Bank. Auch ihr Mann war dieser Idee nicht abgeneigt. Da Glücksspiel in diesem Staat allerdings illegal war, mussten  sie ihr kleines Casino im Verborgenen aufziehen.
Als Tarnung hierfür eröffnete sie einen Tanzclub, dessen Leitung eine enge Vertraute mit übernahm, sodass sie sich hauptsächlich um das kleine Nebengeschäft kümmern konnte.
Der Club öffnete im Frühjahr 2010 und je mehr Zeit verging, desto mehr Stammgäste fanden sich auch für das Casino.

♤♡◇♧


Dawnskap Bay, Sommer 2011, Red Dragon
Sie hatte den Fernseher wieder ausgeschaltet, nachdem sie eine Weile die Nachrichten verfolgt hatte, wo sich momentan die Neuigkeiten überschlugen. Immer mehr Bilder des zerstörten Parks und eingestürzter Häuser wurden gezeigt- die Folge einer Explosion und eines Erdbebens mitten in Ambalee. Doch das interessierte sie nicht wirklich. Sie wollte lieber wissen, warum sie sich ohne Vorwarnung in einen Werwolf verwandelt hatte. Der Club war an dem Tag geschlossen gewesen, doch sie war zu dem Zeitpunkt trotzdem dort gewesen, um die Lieferungen fürs kommende Wochenende zu bewachen. Leider hatte sie sich ausgerechnet dann verwandelt. Der Lieferant und ihre zwei menschlichen Angestellten hatten diesen Abend nicht überlebt. Auch im Club hatte sie ihre Spuren hinterlassen. Die Eingangstür war aus den Angeln gerissen und einiges an Glas war zu Bruch gegangen. Schöner Mist, warum hatte sie auch gerade hier wüten müssen? Die drei Leichen im Hinterhof bedauerte sie nicht so sehr wie ihre schöne Eingangstür.
Als der Spuk irgendwann zu Ende war, hielt sie sich in einem kleinen Waldstück auf, nicht weit vom Red Dragon entfernt. Zum ihrem Glück hatte sie in ihrem „Büro" immer irgendwelche Wechselklamotten liegen, so konnte sie unbemerkt zurück zum Club, sich dort anziehen und dann ihren Schaden begutachten. Ihr Mann hatte sich zu der Zeit in Seattle aufgehalten, doch dem Rest des Rudels, der hier in der Stadt war hatte ähnliche Erfahrungen gemacht, wie sie erfuhr. Manche erreichte sie nicht mehr, andere fanden sich sofort im Red Dragon ein, auf der Suche nach Antworten für die letzten, seltsamen Stunden. Doch sie hatte keine. Und egal, wie sehr sie herumfragte, niemand schien eine Antwort zu haben. Sie konnte jetzt nur noch hoffen, dass das Ganze keine Nachfolgen hatte. Aber wenn sie sich die Bilder und Aufnahmen von Amateurfilmern ansah, dann schwante ihr nichts Gutes.


Nach den Ereignissen vom 21. Juni hatte Soraya sich damit beschäftigt, die Schäden im Club reparieren zu lassen und weiter Nachforschungen anzustellen, was die merkwürdigen Ereignisse anging. Doch alle Spuren verliefen im Sande.
Mittlerweile ist der Club wieder saniert und die Geschäfte laufen wieder an. Wie bei allen übernatürlichen und menschlichen Lebewesen hatte das Unglück seine Spuren hinterlassen. Zwei Rudelmitglieder wurden immer noch vermisst und es häuften sich die Nachrichten über ein vermehrtes Jägeraufkommen. Es war also Vorsicht geboten.

2011-2012Epilog

Mittlerweile hat sich das Rudel in der Stadt gut eingelebt und auch Raya profitierte  von immer neuen, interessanten Kontakten. Der Club warf gutes Geld ab und das Casino ebenfalls. Sie war auch schon einigen anderen Wesen begegnet und auch eine Dämonin sah hin und wieder in ihrem Casino vorbei. Wie diese Wesen einzuschätzen waren, würde die Zeit erst noch zeigen müssen.
Ihr gefiel diese Stadt inzwischen auch immer mehr und da ihr Mann öfters mal zwischen Seattle und Dawnskap Bay pendelte, hatte sie hier ein klein wenig mehr Freiheiten, als zuvor. Er hatte ihr zwar seinen engsten Vertrauten auf den Fersen geheftet, aber mit dem kam sie schon klar. Angeblich sollte er zu ihrem Schutz sein, doch sie vermutete, dass ihr feiner Gatte sie einfach nur überwachen wollte.
Ihr sollte es egal sein, denn sie wusste ihre Geheimnisse, wenn es welche gab  zu vertuschen. Ihr Mann musste nicht von allen Plänen, die sie in dieser Stadt hatte, wissen und sie kannte Mittel und Wege, dass das auch so bleiben würde.


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Suki

Avatarperson


Stephanie Beatriz

Zweitcharakter(e)


Maxine Hastings
Relationen
Familie
Gruppierung
Freunde
Bekannte
Ungemocht
Feinde
Liebe und Sex
Vergangenheit