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Fiore Gennari
Chicken good!

InGame-Posts: 58
Registriert seit: 04.01.2026
Letzter Besuch: Vor 6 Stunden
Status: Offline


Avatarperson: Matthew Daddario
Wesen: Wandler (Gerfalke)
Wohnort: Bidwells
Status: Vergeben (Kinay)
Aussehen: ca. 190cm gross, dunkelbraune Haare, braungrüne Augen, schlank bis athletisch gebaut
Aurenfarbe: Unterschiedliche Blauschattierungen, die von roten und gelben Wirbeln durchzogen werden

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10.03.2012 Getting to know each other is the beginning of a journey.
Mitspieler
10.03.2012 / Kinay Sun, Fiore Gennari, Estéfan Rogerson / Queen oft he night / abends
05.05.2012 Fear and Loathing in Dawnskap Bay
Mitspieler
Fiore, Kinay & Jules | 05.05.2012 | beim Feuerwerkswettbewerb
19.05.2012 The journey is the goal
Mitspieler
19.05.2012 bis 20.05.2012 | Fiore Gennari und Estéfan Rogerson | Wochenendausfllug
Archivierte Szenen (1) [+]

Who am I?


These are my roots.



Name & Deckname


Getauft wurde er auf Fiore Leonardo Gennari, doch von den meisten Leuten wird er Fio genannt. Von einigen auch Leo. Und einzelne machen aus Fiore Floret

Alter & Geburtstag


25 Jahre alt, geboren am 25. Juli 1986 (entspricht den Tatsachen)

Herkunft


Tacoma (südwestlich von Seattle)

Bildung


Fiore hat die Highschool abgeschlossen und einen Community College Abschluss ( Associate Degree ) in Betriebsführung - weil es halt von der Familie verlangt wurde. Die Noten waren annehmbar. Viel mehr Energie hat er in seine “Hobby-Kurse” im Kunsthandwerk gesteck.

Beruf/Job


Derzeit arbeitet er in einer 24 Stunden-Tankstelle in der Nachtschicht. Nebenbei stellt er (noch immer mehr als Hobby) geschnitzten Holzschmuck und Schatullen her. (Wird aber früher oder später im Queen of the Night einsteigen)

Besonderer Besitz


Gitarre
Fiore hängt an seiner Gitarre - ein klassisches, akustisches Modell - auch wenn er nur selten vor jemand anderem spielt und eigentlich nie vor Fremden. Immer von denen abgesehen, die ihn halt zufällig hören, weil sie im gleichen Haus wohnen oder auf der Strasse sind.

Motorrad
Das Motorrad, eine schwarzgraue Triumph Bonneville, ist Fiores zweiter besonderer Besitz und er hängt sehr daran. Es ist eine alte aber gut gepflegte Maschine, die schon sein Onkel Alejandro vor ihm gefahren hat. Fiores Falkenwandler-Fähigkeiten helfen ihm beim Lenken, was auch gut ist. Die gesteigerte Wendigkeit, die in erster Linie die Augen-Körper-Koordination verbessert und dadurch die Reaktionszeit verkürzt, hat schon mehr als einen Unfall verhindert.

Familie


Familie Vaterseite: (unwissend)
Vater: Enrico Gennari, 56 Jahre (*1955), Restaurantbesitzer Familienbetrieb, Mensch

Tante vs: Gina Maria Gennari, geb. Moretti, 51 Jahre (*1960), Familienbetrieb, Mensch
Onkel vs: Vito Gennari, 54 Jahre (*1957) , Familienbetrieb, Mensch
Cousin: Raffaele Sebastiano Gennari, 22 Jahre (*1989), Familienbetrieb, Mensch
Cousine: Emilia Susanna Gennari, 20 Jahre (*1991), Familienbetrieb, Mensch

Die Familie Gennari  entspricht in weiten Teilen vermutlich dem, was man sich klischeemässig unter einer italienischen Familie vorstellt. Sie arbeiten in einem Familienbetrieb, einem italienischen Restaurant. Das Oberhaupt ist (oder war zumindest bis zu Fiores Flucht) Enrico Gennari. Er führt das Restaurant und er hat sein Bestes versucht, seinen Sohn ‘richtig’ zu erziehen, was zu mehr Differenzen geführt hat, als nötig gewesen wären.
Die Bande sind eng, doch dadurch gibt es auch Spannungen. Es ist oft laut, meistens fröhlich und an sich hält die Familie zusammen. Das ist zumindest Fiores letzter Stand.
Seit seinem Weggang hat es eine Verschiebung der Macht gegeben und die Spannungen sind weniger geworden. Allerdings fehlt er der Familie ebenso, wie sie ihm fehlen - was weder Enrico noch Fiore eingestehen wollen.

Familie Mutterseite:   (wissend)
Mutter: Raquel Gennari, geb. Ramírez, verstorben mit 34 Jahren (*1953), Wandlerin (Schwan)
Grossmutter (offiziell Tante): Carmen Ramírez, geb. Rodriguez, verstorben mit 95 Jahren (*1892), Wandlerin (Turmfalke)
Grossvater: Carlos Ernesto Ramírez, 82 Jahre (*1929), Antiquar und Restaurator, Mensch
Onkel: Alejandro Leonardo Ramírez, 58 Jahre (*1953), Antiquar und Restaurator, Mensch

Die andere Seite der Familie, die Ramírez -Seite, die aus Opa Carlos und Onkel Alejandro besteht, hat ein entspannteres Verhältnis zu Fiore, was vielleicht damit zusammen hängt, dass er ihnen ähnlicher ist, vielleicht aber auch damit, dass sie weniger oft mit ihm zusammen waren und vor allem nicht offizell für seine Erziehung zuständig waren. Dafür haben sie ihm geholfen mit den Verwandlungen fertig zu werden, obwohl sie beide keine Wandler sind. Und sie haben seine Liebe zum Kunsthandwerk, zur Gitarre und zu den Büchern geweckt und gepflegt. Nicht immer zur Freude von Enrico.

Was Fiore noch nicht weiss: Die “ältere Schwester” seiner Mutter (an die er sich ebenso wenig erinnern kann wie an seine Mum), war eigentlich seine Grossmutter. Die Famile Ramírez zog nach Tacoma, weil das Ausbleiben des Alterungsprozesses bei der Mutter langsam aufgefallen ist. So galt sie am neuen Ort als Tochter und die Familie konnte unbehelligt weiter zusammenleben. So zumindest war der Plan…

Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe: ca. 190cm
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: braungrün
Statur: schlank bis athletisch
Körperliche Besonderheiten: rel. kräftiger Haarwuchs, einige Narben, eine auffällige Tätowierung einer 7 am Hals (Folge der Gefangenschaft)

Charakterliche Eigenschaften


Stärken & Schwächen:
* gradlinig
* nachdenklich
* aufmerksam
* zurückhaltend
* beobachtend
+ intelligent
+ diplomatisch
+ zäh
+ anpassungsfähig
+ einfühlsam

- nachtragend
- stur
- verschlossen
- unsicher
- argwöhnisch

Vorlieben & Abneigungen:
+ Freiheit zu fliegen
+ Musik, vor allem seine Gitarre
+ Sonnenaufgänge
+ lebhafte Betriebsamkeit um sich herum
+ Kaffee
+ dunkles Bier
+ Rotwein
+ dunkle Schokolade
+ Geflügel
+ Bücher
+ Kinder

- Hunger
- Albträume
- Schmerz
- enge, verschlossene Räume
- nichts sehen zu können (Angst im Stockdunklen)
- im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen
- Süsskram (Bonbons, Gummibärchen, etc. Ausnahme: dunkle Schokolade & Shortbread)
- zu süsse Cocktails

Besonderheiten:
Kopfscheu (sprich, er zuckt recht schnell in Erwartung eines Schlages zusammen, wenn jemand ruckartig die Hand hebt)

Poröse KnochenDurch sein Vogelwesen sind auch in menschlicher Gestalt, die Knochen etwas leichter und leichter zu brechen als die eines durchschnittlichen Menschen. Er weicht daher im Kampf besser aus (oder verwendet einen Stab, Besenstiel oder sonstwas zum Blocken) als mit dem Arm zu parieren, was ihm aber ohnehin mehr liegt.

Gesinnung


An sich ist Fiore der Ansicht, dass man leben und leben lassen sollte. Allerdings kollidiert diese Grundeinstellung immer wieder mit anderen Grundsätzen, die ihm ebenso wichtig sind, wie der, dass man auf seine Freunde aufpassen soll. Und auf sich selbst (gerade das muss er allerdings noch ein wenig besser lernen). Im Allgemeinen ist er der Ansicht, dass es Platz für Unterschiede haben muss, aber es braucht eben auch Grenzen, um miteinander auszukommen und die Freiheit des Einen nicht auf Kosten des Anderen geht. Noch ist er dabei, seine eigene Balance in dem ganzen zu suchen. Ganz grundsätzlich ist ihm immer wichtiger wie jemand ist, wie er denkt, wie er handelt, als welcher Nationalität, Ethnie oder Art diese Person angehört. Alles in allem versucht Fiore sich nach dem zu richten, was er für richtig hält, auch wenn es hin und wieder schwierig wird.

Man könnte Fiore als ‘Halbwissenden’ bezeichnen. Er ist selber ein Wandler und er weiss, dass es andere wie ihn gibt, er ist auch schon welchen begegnet. Er weiss auch, dass noch ganz andere Wesen da draussen existieren, doch seine Erfahrungen mit ihnen halten sich in Grenzen. Er ist noch vergleichsweise jung.

Schwierig ist sein Verhältnis zur Religion. Er ist in einer Familie aufgewachsen, die zur katholischen Kirch gehört. Nicht unbedingt streng religiös, aber schon gläubig und in den gesellschaftlichen Traditionen verwurzelt. Dass er selbst sich im Grunde zwischen der Religion und dem, was er nun mal ist entscheiden muss, fällt ihm schwer. Auch in diesem Punkt ist er am suchen und schwankt zwischen Ablehnung von verknöcherten Ansichten und der Sehnsucht nach einer geistigen Heimat.

Wandler sieht er nicht zwingend als Verbündete. Sie sind unterschiedlich, wie es Personen halt sind und letztendlich kommt es mehr darauf an ‘wie’ man ist als ‘was’ man ist.

Werwölfe und Hexen sind ihm hingegen etwas suspekt, die einen aufgrund ihrer unkontrollierten Wildheit und die anderen aufgrund ihrer Macht, die er nicht einschätzen kann. Viel zu tun hatte er mit keiner von beiden Arten bisher. Er ist bereit, ihnen offen zu begegnen und eine Chance zu geben, aber wenn er ehrlich ist, spielt dennoch eine präventive Vorsicht mit hinein.

Bei Vampiren ist es etwas komplizerter. Er hat schlechte Erfahrungen gemacht und er wurde eindringlich vor ihnen gewarnt und beides hat Auswirkungen. Aber seine Einstellung ist nicht in Stein gemeisselt. (Spieleinstieg).

Keine Fragen bleiben bei Dämonen offen. Sie sind das absolut Böse, da ist sich Fiore absolut sicher. Er ist noch keinem bewusst begegnet, aber in diesem Punkt hat die Erziehung der Eltern sich verankert - wie sehr zu Recht, ist Fio noch nicht wirklich bewusst.

You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Wandler: Gerfalke
Fiores Seelentier ist ein schwarzbrauner Gerfalke, genauer gesagt eine dunkle Morphe. Er ist nicht komplett dunkel, hat aber ein dunkelbraunes Grundgefieder, das über Rücken, Flügel und Bauch schwarze Stellen aufweist, die sich zu den Flügelspitzen hin verdichten und in schwarzen Schwungfederspitzen enden. Über dem scharfen, hell gefärbten Schnabel beobachten schwarze Augen die Umgebung. Mit einer Körperlänge (inklusive Schwanzfedern) von 55 cm und einer Spannweite von 140 cm ist er irgendwo im oberen Durchschnitt, was die Grösse angeht.

Fähigkeiten


Gerfalkengestalt:
Die grösste Besonderheit, die Fiore aufweisen kann, ist die Tatsache, dass er sich in einen Gerfalken verwandeln kann. (Die Gestalt dieses Wesens wurde oben schon beschrieben.) Durch die Verwandlung verlangsamt sich sein Alterungsprozess. Es bringt Vorteile wie bessere Sehkraft flinkere Bewegungen mit sich, hab aber auch die Schattenseite, dass seine Knochen auch in menschlicher Gestalt ein wenig jenen eines Vogels ähneln und daher leichter brechen, als es die eines Menschen würden. Ein Glück, dass die Regeneration eines Wandlers schneller arbeitet als die eines Menschen.
  • Bonus menschliche Gestalt: ...
  • Bonus menschliche Gestalt: 50% bessere Sehkraft (Schärfe und Distanz)
  • Bonus menschliche Gestalt: Gesteigerte Wendigkeit (flink, geschickt, präzise)
  • Bonus Tiergestalt: dreimal so flink wie normale Gerfalken (aber “nur” gleich schnell)
  • Bonus Wandler: Verlangsamte Alterung
  • Bonus Wandler: Regeneration (doppelt so schnell wie ein Mensch)
  • Malus Wandler allg.: Lebendig/rel. leicht zu töten
  • Malus Wandler allg.: Leckerbissen für Vampire
  • Malus Wandler allg.: Vampirbiss ist immer schmerzhaft
  • Malus Wandler allg.: Erhöhter Energieverbrauch
  • Malus Falkenwandler: Porösere Knochen als ein Mensch

Musikalisch/schöne Singstimme:
Auch wenn es nicht gerade das ist, woran man bei einem Falken als erstes denkt, hat Fiore doch eine recht schöne Singstimme und auch ein gutes Musikgehör. Er mag Musik und seit seiner Jugend spielt er die Gitarre. Er hatte als Kind Unterricht, er hat sich vieles davon selbst beigebracht. Allerdings singt und spielt er meistens nur für sich selbst. Es braucht einiges, bis er für jemanden anderes spielt und das kommt einem Vertrauensbeweis gleich.

Treffsicher:
Wenn Fiore etwas wirft, dann besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass er auch trifft. Sei es nun ein Dartpfeil auf eine Scheibe, einen Stein auf eine Flasche oder eine Flasche auf einen Gegner.

Gechickte Finger:
Fiore hat ein Talent für kleine Kniffelarbeiten. Das Reparieren eines Buches, Einlegearbeiten bei Hol, feinere Schnitzereien, das Zusammenbauen kleiner Teile… das sind Dinge, die ihm liegen.

Mehrsprachig:
Durch seine Familien spricht er neben Englisch auch Italienisch und Spanisch. Letzteres aber nicht so gut wie ein Muttersprachler, das Onkel und Opa Ramírez sich eher der englischen Sprache bedienten. Schimpfen und fluchen passiert im Normalfall auf italienisch. Ansonsten verwendet er es kaum, da es ihn zu sehr an den Streit mit seiner Familie erinnert.

Zugehörigkeit


Kinay Sun und das “Queen of the Night” und Estéfan Rogerson

Aurenfarbe


Fiores Aura besteht zu einem grossen Teil aus unterschiedlichen Blauschattierungen, die von roten und gelben Wirbeln durchzogen wird.

How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …


Fiore wurde am 25. Juli 1986 als erstes (und einziges Kind) seiner Eltern geboren. Was auf der Familie väterlicherseits keiner wusste: Seine Mutter und ihre (angebliche) grosse Schwester waren keine Menschen, sondern Wandlerinnen und auch keine Schwestern, sondern Mutter und Tochter. Die Familie Ramírez war erst wenige Jahre zuvor nach Tacoma gezogen und hatten ihr Antiquariat und Reparaturwerkstatt in die Gegend eröffnet. Enrico und Raquel verliebten sich ineinander und heirateten relativ bald. Und nur ein Jahr später wurde ihr Sohn geboren. Das Glück hielt nicht lange, denn nur anderthalb Jahre später starben sowohl Raquel als auch ihre “Schwester” Carmen bei einem Autounfall. Wie es dazu gekommen war, konnte nie restlos geklärt werden.

Enricos Bruder und dessen Frau zogen zu Enrico und halfen ihm mit dem Restaurant und mit dem Sohn, für den er nun allein verantwortlich war. Zwar war auch die verbliebene Familie von Raquel bereit zu helfen, aber die beiden Seiten der Familie kamen nicht gut genug miteinander zurecht, als dass das wirklich gemeinsam funktioniert hätte. So lebte Fiore vor allem bei seinem Vater, der Tante und dem Onkel, besuchte aber öfter den Grossvater und Onkel Alejandro.

1989 und 1991 kamen zwei weitere Kinder zu der Familie hinzu, sein Cousin Raffaele und seine Cousine Emilia. Die beiden waren für Fiore eher Geschwister als etwas anderes. Sie alle wurden von klein auf dazu erzogen, im Familiengeschäft mitzuhelfen, doch es zeigte sich schon damals, dass Fiores Herz viel mehr bei den Büchern der Ramírez-Seite hing, als im elterlichen Restaurant. Die Spannungen, die sich dort zwischen ihm und seinem Vater anbahnten, sollten mit der Zeit noch um einiges stärker werden.

Auch in der Schule war es für Fiore nicht immer einfach, da er sich kaum für Sport oder ähliche Dinge interessierte und sich lieber mit Musik oder den kunsthandwerklichen Fächern beschäftigte. Dazu kam sein Name. Zwar nannten ihn seine Freunde meist Fio oder eben Leo, als Abkürzung seines zweiten Namens, aber die anderen hackten ganz gern auf ihm herum. Fiore geriet ab und zu in Prügeleien, obschon er sich eigentlich lieber zurückgezogen hätte. Tatsache war, dass er versuchte ruhig zu bleiben, bis der Bogen überspannt war - oder bis jemand anders unter die Räder zu kommen drohte, was um einiges schneller dazu führte, dass Fio der Hut hoch ging.

Die Beziehung zu seinem Vater wurde mit den Jahren nicht weniger kompliziert, da Enrico es lieber gesehen hätte, wenn sein Sohn sich ‘männlicher’ gezeigt hätte. Dass es zwischendurch zu Handgreiflichkeiten kam, fand er relativ normal. Immerhin waren es Jungs. Neben der Tatsache, dass Fiore mit den Ramírez’ besser zurecht kam als mit den Gennaris (abgesehen von Raffaele und Emilia), war auch das ein Grund, weshalb Fiore viel Zeit im Antiquariat verbrachte. Ausserdem brachte Opa Carlos ihm bei alte Bücher zu reparieren und Onkel Alejandro brachte ihm das Gitarrenspielen bei. Beides waren Dinge, die Fiore wirklich gern tat. Dem Vater gegenüber zu sagen, dass er lieber im Buchladen als das Restaurant arbeiten würde, war hingegen eine weniger gute Idee. Enrico war anschliessend noch entschiedener der Ansicht, dass die beiden Ramírez-Männer - insbesondere der etwas wunderlich gewordene Carlos - kein guter Umgang für seinen Sohn seien. Allerdings konnte er auch nicht abstreiten, dass sie ebenso zur Familie des Jungen gehörten wie die Gennari-Seite.

Mit der Pubertät die so um das Jahr 1999 herum einsetzte, kamen andere und - aus Fiores Sicht noch viel kompliziertere - Themen auf. Die Jungs und Mädels um ihn herum begannen sich füreinander zu interessieren, doch Fiore konnte den Enthusiasmus nicht so ganz nachfühlen. Er ging zwar das eine oder andere Mal mit einem Mädchen aus, aber so richtig Spass an der Sache hatte er nur mit jenen, die eher freundschaftlich mit ihm umgingen und mit denen man einfach Spass haben konnte, ohne die ganzen… anderen Dinge. Er machte sich zu Beginn noch nicht wirklich viele Gedanken darum, vor allem, weil ein noch viel grösseres Thema auf ihn zu kam.

Es war im Sommer 2000, als es wieder einmal eine grössere Auseinandersetzung mit Mitschülern gab. Fio, dem klar war, dass er einstecken würde, ergriff die Flucht, landete aber in einer Sackgasse. Er versteckte sich zwar hinter einigen Mülltonnen, aber dieses Versteck bot keinen wirklichen Schutz. Die Stimmen der anderen waren schon sehr nahe und Fiore geriet in Panik… als er die Welt plötzlich von sehr viel weiter unten sah. Er sass in einem Kleiderhaufen und trug ein Federkleid. Noch panischer als zuvor duckte er sich in den Schatten und beobachtete, wie die Jungs in die Strasse hinein liefen und wieder hinaus. Es dauerte eine ganze Weile, bis Fiore wieder seine Menschliche Gestalt hatte. Er schlüpfte wieder in seine Kleider und floh zu Opa Carlos. Eigentlich hatte Fiore nichts davon erzählen wollen, aber der Grossvater schien mehr oder weniger auf so etwas gewartet zu haben. Er stellte einen Krug Saft auf den Tisch und erzählte Fiore von seiner Mutter und seiner Grossmutter. Er hatte die beiden schon früher seinen Schwan und seinen Falken genannt, aber alle hatten angenommen, dass es einfach Kosenamen waren.

Fürs Erste versuchte Fiore sich aus allem Ärger raus zu halten, um sich nicht plötzlich unwillentlich zu verwandeln und schlimmstenfalls aufzufallen. Kurze Zeit später tauchte allerdings ein Kerl auf, den Fiore schon ein, zwei Mal im Bücherladen gesehen hatte. Er stellte sich als Jules vor und erzählte, dass er ebenso ein Wandler - und ein Freund von Raquel gewesen sei. Er brachte Fiore vieles bei, was die Wandelei anging, vor allem, wie er es unter Kontrolle bringen konnte. Das Fliegen selbst war eine andere Sache. Das übernahm Carlos, der geduldig mit Fio übte, bis sich der Junge sicher und selbständig in der Luft halten konnte. Was die Details anging, so musste Fiore selbst herausfinden, wie sie funktionierten, doch er liebte das Fliegen genug, um auch gelegentliche Unfälle, die mehr als einmal mit einem Knochenbruch endeten, in Kauf zu nehmen. Nach einer Weile verschwand Jules wieder, doch die beiden blieben in Kontakt, hauptsächlich über Briefpost.

Nachdem Fiore herausgefunden hatte, was er war, wurde ihm immer deutlicher bewusst, dass er eben tatsächlich noch viel mehr aus dem Rahmen fiel, als er gedacht hatte, zumal einige der Veränderungen auch seinen menschlichen Körper betrafen, wie die Schärfe der Augen und die Fähigkeit, sich sehr viel flinker zu bewegen. Doch darauf beschränkte es sich nicht. Während die anderen Jungs immer öfter auf Dates waren, interessierte sich Fiore nach wie vor eher wenig dafür, er bemerkte allerdings, dass es nicht ein grundlegendes Desinteresse war. Es war bloss eines, dass sich nicht auf Mädchen bezog. Es verunsicherte Fio ziemlich und es sorgte dafür, dass er in einen gewissen Konflikt zwischen sich selbst und dem geriet, was von der Kirche her gepredigt wurde. Seiner Familie gegenüber wollte er dazu nichts sagen, da er sich ziemlich sicher war, dass sie es nicht verstehen würden. Immerhin hatte sich sein Vater schon mehrfach abschätzig geäussert und Onkel Vito riss häufiger Witze darüber. Und Raffaele und Emilia schienen in der Beziehung völlig normal zu sein. Fiore ging das eine oder andere Mal mit einem Mädel aus, nur um zu verschleiern, was er wirklich empfand, doch es reichte nicht, um allen Ärger zu vermeiden, zumal er keine Herzen brechen wollte.

Ein weiterer Punkt, der immer wieder zu Konflikten führte, war die Tatsache, dass Fiore sich in der Highschool nicht in dem Masse für die “wichtigen” Fächer einsetzte, wie sein Vater es gern gesehen hätte. Stattdessen belegte er nebenher auch noch Fächer die eher kunsthandwerklicher Natur waren und aus Enricos Sicht nutzlos für Fiores Zukunft. Er realisierte allerdings auch, dass er dem Jungen wenigstens ein paar Freiheiten lassen musste, was er zähneknirschend auch tat.

2004 schloss Fiore die Highschool ab. Die Noten waren nicht berauschend, aber da er ohnehin auf ein Community College gehen und ein Associate Degree in Business and Commerce Cechnologies (kaufmännischer Bereich) anstreben sollte, war das für einmal kein sonderliches Drama. Immerhin sollte er in das Familiengeschäft einsteigen, dazu brauchte er keinen Hochschulabschluss. Fiore fügte sich dem ohne viel Begeisterung, stellte aber immer wieder zur Debatte, dass er eigentlich lieber im Antiquariat war. Es kam jedes Mal zum Streit und als er sich bei Alejandro deswegen den Frust von der Seele redete, riet ihm dieser, erst eine Weile Ruhe zu geben, bis sich zeigen würde, was seine Cousine und sein Cousin im Bezug auf das Restaurant für Ambitionen zeigen würden. Bis dahin solle er lernen, was es zu lernen gäbe.

Fiores Arbeitszeiten im Restaurant stiegen an und dementsprechend dehnte sich die Zeit am College über die üblichen zwei Jahre hinaus. Nichts ungewöhnliches im Grunde, aber Fiore wurde immer unruhiger. Ihm fiel das Ganze auf die Nerven und er verbrachte möglichst viel Zeit ausserhalb, am liebsten bei Alejandro und Carlos oder aber in Falkengestalt unter dem Himmel. Es war in dieser Zeit, in der Fiore tatsächlich einen Mann küsste. Es war an einer Feier mit anderen Studenten. Wie genau es dazu gekommen war, dass Will und er sich näher gekommen waren, hätte er nicht einmal sagen können. Es war auch nicht viel mehr als eine kurze Affäre bei der nicht mehr als ein paar Küsse ausgetauscht wurden, aber es bewies Fiore, dass sein Interesse nicht den Mädels, sondern eben den Jungs galt. Er war also auch in diesem Punkt anders als die anderen.

2008 schaffte Fiore es schliesslich, sein Associate Degree zu erhalten. Er hatte nicht vor, sich an einem anderen College einzuschreiben oder auf sonst eine Weise zu einem Bachelor zu kommen, denn dafür hätte ihm auch die Unterstützung durch die Familie gefehlt. Die war der Meinung, dass es doch nun wirklich an der Zeit gewesen wäre, dass er sich ein vernünftiges Mädel suche, die an seiner Seite stehen würde. Fiore sagte dazu nicht viel, nur, dass er die Richtige eben noch nicht gefunden hatte. Durch den Wegfall der Schulzeiten, sassen sich Vater und Sohn noch häufiger und noch dichter auf der Pelle, was ihnen beiden nicht sonderlich gut tat, obschon sie sich beide bemühten, den Frieden zu wahren.

Es ging ein Dreivierteljahr gut - mehr oder weniger. Im Frühsommer 2009 kam das Thema wie so oft auf Fiores nichtexistentes Liebesleben. Der ohnehin schon etwas gereizte Fiore konterte etwas ruppiger als sonst, woraufhin Vito lachend wissen wollte, ob er schwul sei. Es hätte bestimmt diplomatischere oder elegantere Möglichkeiten gegeben ‘aus dem Schrank’ zu kommen, doch es war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Fiore stellte klar, dass dem tatsächlich so war und er nichts daran ändern könne. Die Reaktionen der Familie gingen von Schweigen über Überraschung bis hin zu Zorn und Fiore verzog sich nach einem kurzen aber sehr heftigen Streit, bei dem es unter anderem um die Hölle und die Unnatürlichkeit seiner Neigung gegangen war, in sein Zimmer. Allerdings nicht um sich abzureagieren. Er packte die wichtigsten Sachen und verliess das Haus. Er dachte nicht gross nach, machte keinen vernünftigen Plan, er verabschiedete sich noch nicht einmal von Carlos und Alejandro. Fiore setzte sich auf sein Motorrad und fuhr in Richtung Norden. Erst am ersten Abend in einem heruntergekommenen aber billigen Motelzimmer wurde ihm bewusst, dass er sein gesamtes Leben hinter sich zurückgelassen hatte und erst hier brachen die Gefühle wirklich aus ihm heraus. Die ersten Wochen über zog er einfach relativ ziellos weiter nach Norden, verbrachte mehrere Tage irgendwo draussen und jagte sich sein Essen in Falkengestalt. Mehr als einmal überlegte er, ob er daheim anrufen oder gar umkehren sollte, doch dann gingen ihm die Worte wieder durch den Kopf und Fiore verwarf den Gedanken wieder. Er konnte nicht zurück. Und er wollte es nicht. Das Gefühl, das er als Falke hatte, einfach sein zu können, was er nun einmal war, hatte ihm etwas gezeigt, von dem er nicht gewusst hatte, dass es ihm fehlte. Das einzige was er tat, war eine E-Mail an seine Cousine zu schreiben, dass es ihm gut gehe und er unterwegs sei und sie es den anderen ausrichten sollte.

Er war mehrere Wochen auf diese Weise unterwegs, mal als Mensch, mal als Wandler, mal direkt nach Norden, mal in Schlaufen und Kurven ins Landesinnere, bis er schliesslich in einer Stadt namens Dawnskap Bay landete. Was es genau gewesen war, das ihn dort hielt, wusste Fio selbst nicht, aber er blieb hängen. An sich hatte er viel weiter von seiner Geburtsstadt weg gewollt, doch dazu kam es nicht. Vielleicht war es der Zettel in der Tür der Tankstelle, dass sie Mitarbeiter suchten, vielleicht war das nur ein Teil im Puzzle. Tatsache war, dass er den Job bekam und blieb. Nach einigen Wochen fand er eine kleine Wohnung in Bidwells und es zeichnete sich ab, dass er sich länger in der Stadt niederlassen würde. Sobald er ein dauerhafteres Dach über dem Kopf hatte als ein Motelzimmer, liess er Jules seine Adresse zukommen.

Fiore fand weitere Bekannte und sogar den einen oder anderen Freund. In romantischer Hinsicht lief allerdings auch jetzt nicht wirklich etwas. Der eine oder andere Flirt, aber wirklich auf etwas einlassen konnte und wollte er sich nicht. Stattdessen verbrachte Fiore viel Zeit am Strand und in Vogelgestalt.

Während dieser Zeit machte Fiore die Bekanntschaft von Estéfan Rogerson, einem Soldaten, der immer wieder auf Einsätzen war, aber wenn er in der Gegend war, dann tauchte er immer wieder mal in der Tankstelle auf. Zwischen Fiore und ihm entstand eine Art Freundschaft, die tiefer wurde, als Estéfan dazwischen ging, als einige betrunkene Typen Ärger zu machen versuchten. Fiore wusste, dass er nicht allein mit ihnen fertig geworden wäre. Wirkliches Vertrauen entstand aber erst, als Estéfan Fio bei einer Verwandlung beobachtete und anstatt erstaunt oder entsetzt zu sein, bloss erklärte, dass er über solche Wesen Bescheid wusste und die bösartigen unter ihnen jagte.

Auch mit anderen Leuten kamen Kontakte zustande, auch wenn die eher oberflächlicher Natur waren und meist mit der Tankstelle zu tun hatten. Dennoch mochte Fiore die Plaudereien mit Layla, Connor und den anderen nächtlichen Kunden.

Im Juni 2011 veränderte ein Erdbeben so einiges in Fiores Weltbild. Wie alle anderen Übernatürlichen verlor er die Kontrolle über seine Fähigkeiten. Er für seinen Teil verbrachte die Zeit als Falke in der Luft und schlief im Baum, was an sich nicht schlimm gewesen wäre, aber er konnte die Zerstörung sehen, die die Katastrophe ausgelöst hatte und seine Vorsicht anderen Wesen gegenüber wurde noch um einiges grösser. Jules hatte ihn vor allem vor Vampiren gewarnt, aber das Chaos in der Stadt war nicht nur durch die Blutsauter verursacht worden, sondern von den unterschiedlichsten Wesen - auch von den ganz normalen Menschen, die in Panik geraten oder die Gunst der Stunde und das Chaos genutzt hatten.

Im August erreichte Fiore die Information, dass Jules ebenfalls nach Dawnskap Bay gezogen war. Von da an sah er seinen ehemaligen Lehrer öfter und lernte auch die Familie seiner Schwester kennen. Zwar genoss Fiore die Besuche dort immer sehr und es war tatsächlich ein Ort, an dem er zur Ruhe kam und sich geborgen fühlte, aber es wühlte auch immer wieder die Gedanken an seine eigene Familie auf, was letztendlich einer der Gründe war, warum er in seiner eigenen, nicht sehr gemütlichen Bude blieb. Er wusste, dass er dort weniger sicher war, aber seine Unabhängigkeit war ihm dennoch wichtig. Und ausserdem war er vorsichtig.

Trotz aller Vorsicht geriet Fiore im Februar 2012 allerdings in grösste Schwierigkeiten. Er wollte sich eben auf den Weg zur Arbeit machen, als er von mehreren Gestalten gepackt wurde. Er spürte noch, dass ihm ein Tuch auf das Gesicht gedrückt wurde, danach wurde es dunkel. Und es blieb eine ganze Weile dunkel. Fiore sass gefangen in einem Keller, mit schmerzendem Hals. Dass ihm eine auffällige Tätowierung mit einer 7 verpasst worden war, sollte er erst später erkennen. Wer ihn entführt hatte wusste er nicht, ebenso wenig, dass er nicht das erste Opfer war und schon andere mit einer tätowierten, grossen 7 auf dem Körper wieder aufgetaucht sind - allerdings als Leichen. Es wurde sehr bald klar, dass er als Futterquelle entführt worden war, denn immer wieder tauchten Vampire auf, die ihn entweder direkt bissen oder ihm Blut abzapften. Wie viele Tage er dort im Keller sass, wusste er nicht genau, aber er blieb nicht untätig. Jules hatte ihn gewarnt, auch vor Vampiren, die Wandler als Sklaven und Nutztiere hielten. Und Fiore hatte nicht vor, so zu enden. Dunkelheit, Angst, Schmerz und Blutverlust setzten ihm zwar zu, aber noch war er nicht bereit aufzugeben. Es war ein Käfig aus Maschendraht, aber sie mussten ihn öffnen, um hereinzukommen. Er musste nur dafür sorgen, dass er herauskam und wenn die Tür sich öffnete… es brauchte nur den richtigen Moment und ein wenig Glück…

And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Greebo

Avatarperson


Matthew Daddario

Zweitcharakter(e)


Abraham Bohen, Keith MacRae, Gwydion Jones, Nick Rosewood

Gesuch?/Erwähnte Charaktere


Nein, Erwähnt: Kinay Sun
Relationen
Familie
Gruppierung
Freunde
Bekannte
Ungemocht
Feinde
Liebe und Sex
Vergangenheit