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Ezekiel Fergezar
some kind of monster

InGame-Posts: 14
Registriert seit: 28.02.2026
Letzter Besuch: Vor 6 Stunden
Status: Offline


Avatarperson: Michael Yerger
Wesen: Wandler - Harpyie | Telepathiestufe: 3
Wohnort: Tatham
Status: gemowbrayed
Aussehen: Größe: 197 cm | Augenfarbe: grün | Haarfarbe: braun | Statur: muskulös, trainiert | Geruch: Gewitter (Ozon & Petrichor), Wald
Aurenfarbe: rot und schwarz
Postingfrequenz: Etwa wöchentlich

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23.07.2012 Von Tauben und anderem Hunger
Mitspieler
Shay & Ezekiel | 23. Juli | früher Nachmittag
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some kind of monster


These are the fears that swing overhead
These are the weights that hold you down



Name & Deckname


Geburtsname: Nicht bekannt, ihm wurde erst im Alter von vier Jahren der Name Youenn gegeben.
Deckname: Ezekiel Fergezar
Name im Kampf: Talon (Bedeutung: Klaue)

Alter & Geburtstag


Echtes Alter: *1801, 211 Jahre alt, genaues Geburtsdatum unbekannt
Offizielles Alter: 09.01 *1974, 38 Jahre alt

Herkunft


Wandlerzucht auf der Insel Ouessant in der Bretagne, Frankreich

Bildung


Ezekiel ist nie auf eine Schule gegangen. Er hat das Lesen und Schreiben erst innerhalb des Mowbray-Clans gelernt. Er besitzt ein ausreichendes Allgemeinwissen, spricht hervorragendes Englisch und kann sich auch sonst artikulieren.

Beruf/Job


Professioneller MMA-Kämpfer
Aldens Leibwächter und Prestigeobjekt

Familie


Seine Eltern sind innerhalb der Wandlerzucht verstorben, als er noch ein Kleinkind war, weswegen er sich nicht an sie erinnern kann. Es gibt mit Sicherheit irgendwo noch Geschwister und Halbgeschwister von denen er allerdings nichts weiß.

Besitzer:
Gervais Dreux: 1801-1817
Lamont Dreux: 1817-1825
Alden Mowbray: 1826-heute


Risk a glance?


This is the flood that drains these eyes
These are the looks that chill to the bone



Aussehen


Größe: 197 cm
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: ein mattes Blaugrün, das beinahe farblos erscheint
Statur: trainiert und muskulös, kaum Körperfett
Körperliche Besonderheiten:
  • verschiedenste Narben, die vor allem bei Kämpfen entstanden sind. Die meisten sind schon älter und mittlerweile verblasst.
  • riesige, kräftige Hände
  • verschiedenste Tattoos, vor allem an den Beinen und Armen
  • Vampirbissnarben am Hals und den Handgelenken
  • rasiert seine Brust nur für Wettkämpfe, ansonsten natürlicher Haarwuchs
  • ernährt sich vorwiegend ketogen (eiweiß- und fettreich)

Charakterliche Eigenschaften


Stärken
aufmerksam
belastbar
(be)schützend
charmant
diszipliniert
ehrgeizig
gehorsam
loyal
prinzipientreu
scharfsinnig
selbstbewusst
zuverlässig
Schwächen
abgerichtet
besitzergreifend
brutal
darstellerisch
eifersüchtig
eitel
ernst
gefährlich
gefühlskarg
gnadenlos
manipulativ
perfide
unnahbar
verschwiegen

Vorlieben
# Anerkennung (von Alden)
# geregelte Abläufe
# Kämpfe / Kämpfer, die ihn fordern
# klassische Musik, insbesondere Klavier
# körperliche Betätigung
# ruhige Umgebungen
# Sommerwärme
Abneigungen
# Einsamkeit
# enge, dunkle Räume und Käfige
# Faulheit, träge Menschen
# Hunger
# Respektlosigkeit
# verarbeitete Lebensmittel, Zucker
# Zurückweisung

Besonderheiten & Wissenswertes
  • Seine heutige Persönlichkeit ist das Ergebnis von jahrzehntelanger Manipulation und Beeinflussung. Da er in seiner frühesten Kindheit zudem psychische und physische Misshandlung erfahren hat, hat er eine Persönlichkeitsstörung entwickelt, was sich vor allem darin zeigt, dass er zu kaum Empathie fähig ist und nur äußerst selten Gnade zeigt. Außerdem hat er Schwierigkeiten damit, sich selbst zu verstehen.
  • Die Harpyie ist auf Alden geprägt. Er hat noch nie einen Befehl von ihm missachtet, selbst dann nicht, wenn ein Befehl einen Nachteil für ihn selbst bedeutet hat.
  • Ezekiel gilt als Verräter an seiner eigenen Art, da er in der Vergangenheit andere Wandler zu Alden geführt hat - teils gegen ihren Willen.
  • Im Kampf hat er schon mehrfach getötet, insbesondere wenn Alden es so gewünscht hat, und er würde auch keine Ausnahme bei anderen Wandlern machen, wenn Alden ihm das nicht verboten hätte, da sie in dessen Augen zu selten und wertvoll sind.
  • In der Regel ist er ein schweigsamer, ernster und gefährlich aufmerksamer Mann, der sich im Hintergrund hält. Im Kontrast dazu, kann er aber auch charmant und anschmiegsam sein, um nahbarer und menschlicher zu wirken. Er ist ein hervorragender Schauspieler und kann sich gut verkaufen. Sehr sensible Personen fühlen sich in seiner Gegenwart jedoch oft unsicher und sind ihm gegenüber vorsichtig.
  • Er sieht die Vampire als die überlegene Spezies an.
  • Da er jahrelang isoliert und in dunklen Kellern ohne Licht eingesperrt wurde, hat er Angst vor sehr dunklen oder kleinen Räumen entwickelt. Er hat keine Angst vor der Nacht. In seinem Schlafzimmer befindet sich ein Nachtlicht, das ihm Sicherheit vermittelt und verhindert, dass er seine Orientierung verliert.
  • Da er überdurchschnittlich oft und lange in seiner Tiergestalt gelebt hat, hat er einige Verhaltensweise seines Tieres übernommen, die er bis heute beibehalten hat. Oft wirkt er animalisch und von Instinkten getrieben. Er spricht sehr stark auf den Jagdtrieb an und hat große Freude daran, seine Opfer erst jagen zu müssen, ehe er sie fängt.
  • Echte Freundschaften kann er nicht aufbauen, da er jeden verraten würde, sobald Alden es von ihm verlangt. Dennoch kann er andere Leute mögen und sie sympathisch finden. Er ist fähig, Bedauern zu empfinden, wenn jemand stirbt, den er gemocht hat, zeigt aber keine echte Trauer. Wenn er bei Annäherungsversuchen keinen Erfolg hat oder ihm gegenüber ängstliches Verhalten gezeigt wird, ohne dass er es erzielt hat, frustriert es ihn. Einsamkeit und Zurückweisung sind für ihn eher schwer zu ertragen.

Gesinnung


Ezekiel handelt durchaus böse, ist aber keine klassisch böse Persönlichkeit, sondern agiert eher wie ein abgestumpfter, abgerichteter Soldat, der Befehle ausführt und seine Gedanken- und Gefühlswelt dabei verdrängt. Ezekiel ist kein Egoist und neigt auch nicht zu Intriganz, sondern ist durch und durch loyal.
Er hält Vampire für die überlegene Spezies und zeigt gegenüber anderen Arten kein gesteigertes Mitgefühl.


You want more?


This is the cloud that swallows trust
This is the black that uncolors us



Rasse


Gestaltwandler - Harpyie (Harpia harpyja)
Körperlänge: 97 cm
Flügelspannweite: 197 cm
Iris: braun
Merkmale:
  • sehr starke und kräftige Fänge mit Krallen, die in etwa so lang sind wie die eines Braunbären
  • Federhaube, die bei Erregung aufgestellt werden kann
  • dunkelbraune Augen, die im Zwielicht schwarz wirken
  • eulenartiges Gesicht. Die Form des Kopfes leitet Schallwellen besser zu den Ohren, wie es auch bei Eulen der Fall ist
  • habichtartiges Flugbild mit kurzen, breiten Flügeln und langen Schwanzfedern - perfekt um durch dichten Baumbestand zu navigieren
  • schnelle, präzise Jagdflüge, eher weniger Ausdauer im Flug, Nutzung der Thermik, um Energie zu sparen

Fähigkeiten


  • Bonus menschliche Gestalt: deutlich verbesserter Sehsinn
  • Bonus menschliche Gestalt: 50% stärker (1,5 fach) als ein Mensch derselben Statur
  • Bonus Tiergestalt: dreimal stärker als ein Tier derselben Art
  • Telepathie-Stufe: 3. Ist seine Konzentration ausreichend vorhanden, kann er seine Telepathie auch bei fremden Wandlern anwenden. Dies hat er lange üben müssen und war wichtig, um sich zu Zeiten der Gefangenschaft mit anderen Wandlern verständigen zu können.
  • doppelt so schnelle Wundheilung als es bei einem Mensch der Fall ist
  • altert in seiner Tiergestalt nicht

Sonstige Fähigkeiten:
  • beherrscht die gezielte Teilverwandlung zur Einschüchterung
  • Kampferfahrung in verschiedenen Techniken
  • ausgeprägte Schmerzresistenz
  • Schwertkampf
  • Autoführerschein
  • Sprachen: französisch und englisch
Schwächen:
  • Dyskalkulie (Rechenstörung)
  • Angst vor kleinen Räumen und Käfigen
  • Angst vor sehr dunklen Räumen, in denen er nichts sehen und sich nicht orientieren kann
  • erhöhter Energiebedarf. Dadurch, dass er sich oft wandelt, muss Ezekiel deutlich mehr Kalorien zu sich nehmen als es bei einem normalen Mensch üblich ist, um nicht signifikant abzubauen

Zugehörigkeit


Alden Mowbray und Mowbray-Clan
Ezekiel handelt allein im Interesse von Alden Mowbray, auf den er geprägt ist und ist ihm und der Mowbray-Familie zu einhundert Prozent ergeben. Er ist kein Mitglied des Haus des Blutes.

Aurenfarbe


rot - unmoralisch, temperamentvoll, energetisch
schwarz - traumatisiert, manipuliert, misshandelt


How's my life?


This is the end that will never end
This is the voice of silence no more



Was bisher geschah …


1801 - 1815
Ezekiel wird in einer Wandlerzucht auf der Insel Ouessant geboren
Er wächst ohne Eltern auf und wird als Forschungsobjekt gehalten

Ezekiel ist einer der wenigen Wandler in den USA, die noch aus einer europäischen Wandlerzucht stammen und bis heute unter dem Einfluss der Vampire stehen.
Geboren wurde er als namenloses Kind in der bretonischen Wandlerzucht des Clans Dreux, einer Forscherfamilie, die sich auf der Insel Ouessant in der Keltischen See niedergelassen hatte. Interessanterweise distanzierten sie sich von den üblichen Zuchtzielen eine besonders nahrhafte Wandlerrasse zu erschaffen, sondern spezialisierten sich viel mehr auf fragwürdige Experimente und Forschungsstudien, bei denen sie auf verschiedenen Wegen herausfinden wollten, ob es möglich war noch vor der Pubertät eines Kindes aufzuklären, ob dieses ein Wandler oder ein Mensch werden würde, um so früh wie möglich aussortieren zu können.
Spoiler: Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass es nicht möglich war und man es auch nicht anhand des Blutes der Kleinkinder herausschmecken konnte.

Schon von vornherein ausgewählt, war Ezekiel eines der Kinder, das früh von den Eltern separiert wurde, um an ihm zu forschen, weswegen keine weitreichende Bindung zwischen dem Jungen und seinen Eltern stattgefunden hat und er bis heute keine Erinnerung an sie hat. Als die Studien abgeschlossen waren, hätte Ezekiel zu seinen Eltern zurückgebracht werden können. Da seine Mutter jedoch bei der Geburt ihres nächsten Kindes gestorben war und sein Vater Selbstmord begangen hatte, wurde er weiterhin in den dunklen Kellern der Forschungsräume gehalten. Teilweise allein, teilweise mit anderen Kindern zusammen.
Die Studien gingen auf anderem Weg weiter und insbesondere César Dreux hatte großes Interesse daran, die Psyche der Wandler zu erforschen. Ihm gefiel der Gedanke, absolut abhängige, hörige und loyale Wandler zu erschaffen, die sich auf Vampire prägen ließen. Und in Ezekiel sah er sehr viel Potential, da er noch sehr jung und ohne die elterliche Liebe aufgewachsen war, was die Ergebnisse weniger verfälschte.
César wollte wissen, wie sich die Manipulation auf ein Kind auswirkte und ob man dieses nach den eigenen, vampirischen Wünschen formen konnte.
Spoiler: Konnte man.

Ezekiel hatte übrigens nie einen richtigen Namen erhalten - zumindest keinen, von dem die Vampire gewusst hätten. Erst als eine neue Forschungsassistierende hinzukam, gab sie ihm den bretonischen Namen Youenn, um ihn ansprechen und benennen zu können. Sie war es auch, die ihm ab und zu Spielzeug mitbrachte. Mal war es ein einfacher, kleiner Lederball, mal eine Muschel, die nach dem Meer roch und das so nah war, dass er es zur Zeiten der Stürme rauschen hören konnte.

Die prägendsten ersten Jahre seines Lebens, in denen Liebe eigentlich das wichtigste Gut war, war Ezekiel also nichts weiter als ein Experiment, das Vernachlässigung und Einsamkeit durchstehen musste - was früh dafür sorgte, dass gewisse Störungen in seiner seelischen Entwicklung und Gesundheit entstanden.

1815
Ezekiels erste Wandlung wird mit Folter erzwungen

Er war vierzehn Jahre alt und allmählich waren sich die Vampire nicht mehr so sicher, ob aus dem Jungen noch ein Wandler werden würde oder nicht. Sie wollten ihm noch ein halbes Jahr geben, ehe sie ihn töten und beseitigen (wahrscheinlich also aussaugen und ins Meer werfen) würden. Als Mensch nahm er zu viel Platz weg und verbrauchte obendrein unnötige Ressourcen, die anderswo mehr benötigt wurden.
César ging dazu über, die Wandlung mittels Gewalt und Verbreitung von Angst zu erzwingen - eine Vorgehensweise, wie er behauptete, die mit großer Wahrscheinlichkeit Ergebnisse erzielen würde. Und das tat sie fürwahr. Nach vier Tagen, in denen der junge Ezekiel aufs Schwerste misshandelt wurde, löste der Wille, sich in seiner erdrückenden Todesangst zu wehren, seine erste Wandlung aus. Dass er kein Tiger wurde und César nicht den Kopf abreißen konnte, machte ihn nur umso wütender, aber schnell bemerkte er, dass er alles andere als wehrlos war und seine Klauen furchterregende Waffen waren, die sich wie Schraubstöcke ins Fleisch fraßen und Knochen brechen konnten.
Ezekiel wusste nicht, was eine Harpyie war, aber immerhin wusste er, dass er irgendein verdammt großer Vogel war, der von den Vampiren mit einer gewissen Ehrfurcht betrachtet wurde. Wahrscheinlich hatten sie selbst noch nie solch ein Tier gesehen.

1817
Der Dreux-Clan siedelt in die neue Welt um und findet ihren Sitz in Boston

Kaum konnte sich Ezekiel verwandeln, wurde er dazu gezwungen, in seiner Tiergestalt zu bleiben. Wozu, das wusste er nicht. Er wusste nicht, dass er in diesem Stadium nicht alterte und es wahrscheinlich einfacher für die Vampire war, ein Tier zu versorgen als einem heranwachsenden Mann, der irgendwann zu viele Fragen stellen und seine Situation in Zweifel ziehen würde, eine Unterkunft zu bieten.

Im Jahr 1817 hieß es plötzlich, dass sie fortgehen mussten. Worum es genau ging, wurde ihm nicht gesagt. Für ihn war es nur wichtig, dass er fort von hier durfte, selbst wenn es bedeutete, an einem anderen Ort gefangen zu sein. Damals hatten einige Vampirclans die Idee, ihre Macht in der neuen Welt zu festigen, weswegen sie über den Atlantik immigrierten und in die Vereinigten Staaten übersiedelten. In Ezekiels Fall war eine Fehde innerhalb der Familie der Auslöser für den Umzug.

Sein neuer Herr Lamont Dreux war der älteste Sohn des Clan-Oberhauptes Gervais Dreux und sah Wandler als reine Nahrungsquelle an, die nicht viel Pflege benötigte. An der Zucht war er nicht interessiert. Auf seinem Weg in die USA nahm er ein paar Wandler mit - darunter Ezekiel. Auch César stand unter dessen Befehl und folgte ihm.
Lamont war dafür bekannt, in seinem Egozentrismus seinen Reichtümern zu frönen und sich nicht besonders um die Bedürfnisse anderer zu scheren, was für Ezekiel weiterhin bedeutete, die darauffolgenden Jahre im nächsten Keller zu verbringen.
Die Wahl ihres neuen Sitzes war übrigens auf die Stadt Boston gefallen, die damals zu den reichsten Handelshäfen der Welt zählte und die Lamont weiteres Vermögen und Ansehen versprach.

1821
Ezekiel tötet einen anderen Wandler

Ezekiel wurde zusammen mit einem Polarfuchs- und einem Schakalwandler in einen Raum gesperrt und verzog sich auf einen Vorsprung nahe der Decke, um dort auszuharren. Hier oben gab es wenigstens ein kleines Fenster, das einen Blick auf ein paar trockene Gräser und eine Hauswand erlaubte.
Da sie weiterhin ihr Dasein in ihrer Tiergestalt verbringen mussten, wurden sie auch wie solche behandelt und sie bekamen lediglich rohe Fleischstücke zu fressen, die nicht immer ganz so frisch oder fragwürdiger Herkunft waren. Der Schakalwandler war ein gieriger Geselle, der den anderen immer ihr Futter wegnahm. Selbst Ezekiel war selten schnell genug, um sich seinen Anteil zu sichern, sodass er es irgendwann nicht einmal mehr versuchte. Der Hunger nagte an ihm und allmählich erreichte dieser auch den ohnehin schon geschädigten Geist der Harpyie.
Bei der nächsten Fütterung - der gut genährte Schakal nahm sich wieder den größten Anteil - ließ Ezekiel sich wie ein Stein vom Vorsprung fallen, zielte mit seinen scharfen Krallen auf den Kopf des Schakals und bohrte die Klauen in Fleisch und Knochen, während er so stark zudrückte, dass der Schädel in seinen Fängen knackte. Der Schakal wehrte sich nur kurz. Fell und Federn flogen umher, dann war Ruhe und Ezekiel stand mit ausgebreiteten Flügeln über dem Leichnam.
Zum ersten Mal seit Wochen musste er nicht hungern.

1821 - 1825
Seine grausige Tat wird mit Isolation und Dunkelheit bestraft

Der Vorfall erfreute die Vampire nicht im Geringsten. Wandler waren nach wie vor eher selten und so war jeder einzelne von ihnen durchaus wertvoll. Als sie den toten, zerrupften Körper vorfanden, wurde Ezekiel eine Geisteskrankheit nachgesagt, die ihrer Meinung nach nur dadurch geheilt werden konnte, indem er psychisch gebrochen wurde. Zur Strafe wurde er in einen Käfig in einen winzigen Raum ohne Fenster gesperrt und der Dunkelheit und Isolation überlassen, bis er zuerst verängstigt dahinvegetierte und dann wahnsinnig wurde.

Drei Jahre lang wurde er so gehalten, bis er tatsächlich gebrochen war und nur noch reglos in der Ecke hockte, die Augen leer und so eingegangen, dass er sich kaum bewegen konnte. Ezekiel war in einem fürchterlichen Zustand, doch nicht ein einziges Mal war er bereit aufzugeben und sich selbst ein Ende zu setzen. Tief in seinem Innern regte sich andauernder Widerstand und der Wille, eines Tages die Flucht zu ergreifen. Und so nahm er sich vor, auf seine Chance zu warten, von der er glaubte, dass sie kommen würde.

Ende 1825
Ezekiel gelingt bei einem Ball die Flucht und muss lernen, sich in der Welt zurechtzufinden

Nachdem Ezekiel zeigte, dass er keinen eigenen Willen mehr besaß, fing man an, ihm wieder mehr Freiheiten zu schenken. Zwar blieb er in Einzelhaltung, da man in ihm nach wie vor eine Gefahr sah, jedoch durfte er sein Gefängnis ab und zu verlassen, um vor allem Lamont mit seinem Blut zu dienen. Hierfür durfte er sich in seiner menschlichen Gestalt zeigen, die Ezekiel immer fremder wurde, umso länger er als Harpyie in seinem Käfig saß. Lamont biss den Wandler regelmäßig, ohne die Wunden durch das Darüberlecken mit dem heilenden Speichel zu verschließen. Meist wurde er vom internen Arzt fachmännisch versorgt und behandelt, doch wenn Lamont wollte, dass Ezekiel litt, wurde er lediglich oberflächlich behandelt, damit er nicht verblutete und anschließend zurück in sein Gefängnis gesperrt, wo ihm jegliche weitere Hilfe verwehrt blieb. Nicht nur einmal wurde er dadurch krank und so sehr geschwächt, dass er glaubte, er würde sterben. Bis heute sind Lamonts Bisse als wulstige Narben an Hals und Handgelenken zu erkennen.

Im November des Jahre 1825 fand ein großer Vampirball statt, bei dem nicht nur Macht demonstriert wurde, sondern auch das interne Ansehen der Familie gefestigt wurde. Hierbei wurden auch die schönsten und seltensten Wandler vorgeführt und da Ezekiel nicht nur einer seltenen und zu dieser Zeit kaum bekannten Art angehörte, sondern obendrein auch imposant war, durfte er Teil der Vorführung werden. Nicht, dass er große Lust darauf hatte, geschweige denn besonders vorzeigbar war, doch er spielte brav mit, um keine Konsequenzen zu erfahren.
Der Vampirball fand unter der großen gläsernen Kuppel im Saal statt, in die fensterartige Luken eingelassen worden waren, um frische Luft hereinlassen zu können. Und eine von ihnen war in dieser denkwürdigen Nacht nicht geschlossen.

Durch die Luke fiel silbriges Mondlicht herein. Es war eine kalte, sternenklare Nacht und Ezekiel fragte sich, wann er das letzte Mal die Sterne gesehen hatte. Es war kein romantisierter Gedanke, sondern einer, bei dem ihm wieder einmal bewusst wurde, dass er lediglich ein Gefangener war, der noch nie in seinem Leben die Freiheit gekostet hatte.
Als ihm befohlen wurde tief über die Köpfe der Mitglieder zu fliegen, um sie zu belustigen, tat er wie ihm geheißen und er flog ein, zwei Mal über sie hinweg, ehe er an Geschwindigkeit zulegte, hochstieg und mit angelegten Flügeln durch die Luke in die Nacht huschte. Er hörte noch das aufgeregte Raunen und ein wütendes Fluchen, als er in die Kälte entwich und wortwörtlich um sein Leben flog.

Seine Muskulatur war durch die Gefangenschaft so schwach geworden, dass er nur wenige hundert Meter fliegen konnte, ehe er abstürzte und sich nackt in seiner menschlichen Gestalt durch die Wälder schlagen musste. Er ahnte, dass er so oder so sterben würde, aber lieber starb er in Freiheit als bei den Vampiren, die ihm vielleicht auf den Fersen waren, um ihn einzuholen und wieder einzufangen. Er rannte so lange, bis er irgendwann am Ufer des Wachusett Reservoirs stehenblieb und nicht einmal wusste, wohin er überhaupt gelaufen war. Er kannte die Welt nicht. Er kannte keine Wälder und hatte noch nie einen solch großen See gesehen, wie der, an dem er gerade stand.

Doch Ezekiel starb nicht und er wurde auch nicht wieder eingefangen. Ob die Vampire ihn seinem Schicksal überließen, im Wissen, dass er da draußen nicht überleben würde oder ob sie einfach aufgaben, weil er ohnehin mehr Last als Segen war, wird sich im Nachhinein nie klären. Aber er war frei. Verstört, ausgehungert, aber frei.

Ab hier fing es an, dass er Schwierigkeiten mit der Wandlung bekam, die viel Energie verbrauchte und die Ezekiel nicht mehr hatte. Es war mittlerweile Dezember geworden, er besaß keinerlei Kleidung und konnte in seiner menschlichen Gestalt kaum jagen. Das einzige, das er fand, waren kleine braune Waldmäuse, die flink durch das trockene Laub huschten und die er mühselig fing und noch zuckend essen musste. Es reichte, um zu überleben, aber nicht, um seinen Hunger zu stillen.
Als der erste Schnee fiel, fand er die aufgebrochenen Überreste eines Hirsches, den ein Jäger erst vor Kurzem geschossen hatte. Einen Tag aß er davon, ehe er sich wieder verwandeln konnte. Die Kälte hatte trotzdem ihren Tribut gezollt und er trug eine Lungenentzündung und leichte Erfrierungen an den Gliedmaßen davon.

1826
Ezekiel wird von Maevis Sinclair und Alden Mowbray gefunden

Die Verbannung des ältesten Sohnes Ezras hatte Alden Mowbray einsam gemacht und er fühlte sich verlassen. Maevis Sinclair, die Hexe des Mowbray-Clans ging Visionen nach, in denen sie Ezekiel in den Wäldern sah, ohne zu wissen, was es damit noch auf sich hatte. Aber nachdem jene Visionen immer deutlicher wurden, wurde sie sich immer mehr darüber bewusst, dass sie den Wandler finden musste. Vielleicht weil er eine Bedeutung haben würde, vielleicht weil er ihre Hilfe benötigte. Was Ezekiel nicht wusste war, dass er Boston schon lange hinter sich gelassen hatte und die damals noch im Wachstum befindliche Stadt New York irgendwo vor ihm lag. Damals waren die Wälder schier endlos und die Wildnis noch greifbar. Es brauchte also Tage, bis Maevis seine Präsenz aufspürte und ihn fand. Zu diesem Zeitpunkt war er mehr tot als lebendig und bis heute hat er kaum Erinnerungen daran, wie er nach New York gekommen ist. Es waren nur bruchstückhafte Fragmente, die manchmal in seinen Träumen erscheinen. Maevis, die ihm zusprach und wusch. Alden, der ihn mit einer Mischung aus Sorge und Gier ansah. Vampire. Hohe Decken. Wärme und Nahrung. Maevis machte ihn mit viel Geduld, zumindest was die körperlichen Beschwerden betraf, wieder gesund, doch sein Geist blieb zerstört. Was er noch nicht wusste: Er würde die Mowbrays nie wieder verlassen.
Alden Mowbray war es im Übrigen, der ihm den Namen Ezekiel gab - benannt nach einem Engel des Todes und der Treue.

1826 - 1900
Ezekiel lernt wie ein "Mensch" zu leben und wird in die Reihen der Mowbray-Familie aufgenommen

Obwohl Alden ihn später an sich binden würde, war es zuerst Maevis, die es schaffte sein Vertrauen zu gewinnen. In gewisser Weise war sie der Schlüssel der Vertrauensbasis zu Alden. Ihr Versprechen, dass ihm nichts passieren würde war dennoch nur ein fragiler Versuch ihm gut zuzureden, denn er verband mit der Spezies Vampir lediglich Erinnerungen an Misshandlungen und Vernachlässigung, die er seit seiner frühesten Kindheit, ja gar seit seinem ersten Atemzug, erleiden musste. Es dauerte also eine ganze Weile, bis er anfing auch Alden zu vertrauen, der ihm deutlich wohlgesonnen und darum bemüht war, dass Ezekiel zumindest keine Angst mehr zeigte. Möglich, dass sein Bemühen mit Ezras Verbannung zu tun hatte und er deswegen in dem Wandler so etwas wie eine Ablenkung vor den eigenen, schweren Gefühlen sah. Ezekiel war jung, pflegebedürftig und formbar. Ein wenig wie ein eigener Sohn und gleichzeitig doch ganz anders.
Die Beziehung zu Alden war nämlich keineswegs gesund. Obwohl Alden ihn nicht mit vampirischer Manipulation bearbeitete, war er nicht weniger manipulativ und geschickt darin, andere und so auch ihn um den Finger zu wickeln. Der Don zeigte sich generös und band Ezekiel mit Zuneigung, Aufmerksamkeit und Lob in Form von Luxus, Nahrung und gewissen Freiheiten, die er so nie zuvor erleben durfte. Und je älter Ezekiel wurde, desto mehr festigte sich das Band zwischen ihnen. Sexueller Kontakt war ebenso ein Teil davon wie Anerkennung durch Worte, die sein Selbstvertrauen beflügelten.

Nach knapp zwei Jahren trank Alden das erste Mal von ihm, ohne dass er Gefahr lief, das Vertrauen zwischen ihnen wieder zu zerstören.

Im Jahr 1830 wurde Ezra wieder aus seinem Gefängnis entlassen, wobei Ezekiel behilflich war nachdem er darüber aufgeklärt wurde, wieso es zu dieser Bestrafung gekommen war. Aldens Aufmerksamkeit richtete sich nun kurzfristig auf seinen ältesten Sohn und zum ersten Mal in seinem Leben spürte Ezekiel nagende Eifersucht, die dazu führte, dass er in Ezra einen Konkurrenten sah und ihm dadurch feindlich gesinnt war. Erst nachdem Alden deutlich gemacht hat, dass er keinen Zwist innerhalb der Familie duldet, wandelte sich die Abneigung gegenüber Ezra in eine gezwungene Gleichgültigkeit, die er äußerlich zeigte, aber die ihn innerlich auffraß. Dieses Verhalten machte deutlich, wie eng die Verbindung zu Alden in Wirklichkeit war. Es war eine Bindung, die für andere eine Gefahr bedeuten konnte. Nicht selten war Ezekiel versucht, jemanden die Krallen ins Gesicht zu schlagen und die Gurgel herauszureißen, nur weil dieser Alden gegenüber entweder zu respektlos war oder ihm zu viel Zuneigung zollte. Eifersucht ist ein Attribut, mit dem er bis heute zu kämpfen hat.

Da Ezekiel nie in den Genuss gekommen war, auf eine Schule zu gehen und Bildung zu erfahren, konnte er damals weder lesen noch schreiben. Er hatte zwar verhältnismäßig schnell die englische Sprache erlernt, konnte schriftlich aber nicht kommunizieren. Also sorgte Alden dafür, dass er diese Bildung in Form eines privaten Lehrers erhielt. Ezekiel war schnell frustriert, wenn er etwas nicht schnell genug lernte und Fehler machte. Sein Selbstbewusstsein war noch gestört und er hatte Angst davor, gescholten zu werden, wenn er einen Fehler beging, weswegen er auch abseits des Unterrichts bemüht war, seine Fähigkeiten im Lesen und Schreiben auszubauen. Auch Mathematik und Allgemeinwissen wurde ihm nähergebracht, allerdings stellte sich schnell heraus, dass er kein Talent mit Zahlen hatte und es ihm schwerfiel zu verstehen, wie die Mathematik funktionierte. Für ihn war es ein abstraktes, unlogisches Fach, das er nicht mochte und mit dem er in seinem Trotz nichts zu tun haben wollte. Man gab es auf, ihm die Mathematik näherzubringen und konzentrierte sich stattdessen auf andere Dinge.

Alden brachte ihm den Schwertkampf bei. Etwas, in dem Ezekiel voll und ganz aufging. Kampf und körperliche Bewegung lagen ihm und wurden zu seiner größten Stärke.

In den folgenden Jahren integrierte sich Ezekiel vollends in den Familienclan der Mowbrays und wurde zu einem durchaus wichtigen Puzzleteil des Ganzen. Die Loyalität gegenüber Alden war uneingeschränkt und konnte nicht mehr gebrochen werden. Es ging gar so weit, dass er gezielt auf die Suche nach Wandlern ging, die er Alden wortwörtlich zum Fraß vorwarf. Seine fehlende Empathie machte es möglich, dass er solch verwerfliche Dinge tat, ohne sie zu hinterfragen. Darunter gehörte auch Einschüchterung und Mord, die er ausübte sobald Alden ihm das befahl. Was im letzteren Fall nicht oft vorkam, aber eben vorkam.

Da die Prägung auf Alden so stark war, hatte er selten den Drang, andere Personen kennenzulernen. Ihm reichten Alden und der Mowbray-Clan und durch seine Persönlichkeitsstörung war es ohnehin nicht leicht, eine gesunde Beziehung zu anderen aufzubauen. Er hatte mehrere sexuelle Kontakte, aber nie etwas, das darüber hinausging. Dass er sich manchmal einsam fühlte, konnte er nicht angemessen deuten. Er bekämpfte Frust und Einsamkeit mit Jagden und aggressiv-sexuellem Verhalten. Sigmund Freud hätte seine Freude an ihm gehabt.

1900
Alden eröffnet den ersten Fight Club in New York und Ezekiel beginnt mit seiner Karriere

Als Alden den Fight Club eröffnete, war für Ezekiel schnell klar, dass er Teil davon werden wollte. Er war ein fast zwei Meter großer Schrank mit Händen so groß wie Pizzateller - ein idealer Protagonist für solche Etablissements.
Ezekiel war kein Naturtalent. Er war zwar stark und brutal, es fehlte ihm jedoch an Kampftechniken, die ihm die nötigen Vorteile versprachen. So schlug er anfangs vielmehr planlos um sich als wirklich zu kämpfen und verlor so manches Mal. Er musste also erst einmal von den Besten lernen. Boxen, Kickboxen, Ringen. Es machte ihm Spaß, sich mit anderen körperlich zu messen und es befriedigte ebenso seinen unbändigen Drang, sich zu bewegen. Aus einem Außenseiter wurde schnell ein Favorit, der dazu beitrug, dass die Kämpfe besonders brachial und blutig wurden und die Bank des Hauses Mowbray gewann. In manchen Kämpfen, der Pankration, die hinter verborgenen Türen stattfanden und in denen nur bestimmte Personen eingeladen wurden, durfte Ezekiel bis zum Äußersten gehen und es wurde gar von ihm verlangt, seine Gegner zu töten. Einem Befehl, dem er ohne zu zögern nachging.

1900 - heute
Ezekiel lebt sein Leben als Wandler unter Vampiren

Die Jahre vergingen. Aus Ezekiel wurde zwar nie jemand, dem man eine normale geistige Gesundheit nachsagen würde, aber er entwickelte sich in eine deutlich positive Richtung - zumindest, wenn man es aus Aldens Sichtweise sah. Ezekiel war ein loyaler Anhänger der Familie geworden und erhielt als Wandler dadurch einen gewissen Sonderstatus. Er war nicht nur bloßes Prestigeobjekt, auch wenn Alden ihn gerne vorführte, sondern ein richtiges Familienmitglied, das respektiert wurde, selbst wenn er sich vorzugsweise schweigend und mit wachem Blick im Hintergrund aufhielt - stets über Alden wachend. Im Gegenzug dazu stand Ezekiel unter Aldens Schutz. Niemand außer ihm selbst durfte Hand an den Harpyienwandler legen.

Im Jahr 1931 stand der Umzug von New York nach Dawnskap Bay an, womit sie vom Atlantik an den Pazifik wechselten. Dawnskap Bay war zu dieser Zeit ein ruhiges Städtchen, das im Gegensatz zu New York recht übersichtlich war und für die Mowbrays eigentlich nur ein Zweitwohnsitz werden sollte, woraus am Ende aber viel eher ein neues Zuhause wurde. Während Alden hin- und herpendelte und Ezekiel ihn oft, aber nicht immer, dabei begleitete, blieb Ezra zurück an der Ostküste, was Ezekiel eine gewisse Genugtuung bereitete, auch wenn er das so niemals verlauten lassen hatte. Ihr Verhältnis würde sich erst sehr viel später zum Besseren entwickeln. Generell hatte er weder zu Ezra noch zu Devarius ein besonders gutes Verhältnis, auch wenn es immer von Respekt getragen war. Die meiste Sympathie wurde Aurelian zuteil, der von allen Söhnen der Vernünftigste erschien und in Ezekiel den wenigsten Drang auslöste, seine Krallen benutzen zu wollen. Tatsächlich fühlte sich der Wandler in dessen Nähe sogar wohl.

Als der MMA-Kampf um das Jahr 1980 bekannt und beliebt wurde, sprang auch Ezekiel auf den Zug auf und machte sich schnell einen Namen in der Szene, doch erst vor wenigen Jahren wurde er auch international bzw. öffentlich bekannt. Mehrere Male im Jahr ist er außerhalb der USA bei Wettkämpfen in Asien oder Europa zugegen. Berüchtigt ist er nicht nur für seine beinahe unmenschliche Stärke, sondern auch für seine Verschwiegenheit, was sein Privatleben betrifft. Es ist so gut wie nichts über ihn als Person, die im Interesse der Öffentlichkeit steht, bekannt und seine Wikipedia-Seite ist nur mit spärlicher Information über ihn gefüllt.

Das Beben und die seltsamen Auswirkungen danach hatten das Mowbray-Anwesen nicht direkt getroffen, allerdings war es Ezekiel für 24 Stunden nicht möglich, sich in seine menschliche Gestalt zurückzuverwandeln. Alden konnte die anfängliche Panik in ihm lindern, als er erklärte, dass er gehört oder gesehen hatte, dass es anderen Wandlern ebenfalls so ging. Welche Ursache dies hatte, wusste niemand so wirklich genau.

Das Leben in Dawnskap Bay selbst war danach größtenteils von Ruhe bestimmt. In der Nacht ist er Aldens stiller Leibwächter, am Tag geht er seinen eigenen Interessen nach oder ruht sich aus. Dabei verbringt er nicht nur seine Zeit in Fitnessstudios, sondern auch in der Natur, wo er sich vor allem in seiner Vogelgestalt aufhält. Obwohl er die ersten Jahre nach seiner ersten Verwandlung dazu gezwungen war, als Tier zu leben, hat er nie eine Aversion gegenüber der Harpyie entwickelt. In gewisser Weise hatte sie ihm sogar geholfen nicht vollständig verrückt zu werden.
Ezekiel lebt übrigens außerhalb des Mowbray-Anwesens im Stadtteil Tatham, kann aber innerhalb von zehn Minuten vor Ort sein, falls er gebraucht wird. In der großen Hauptvilla hat er ebenso ein Zimmer, das jederzeit von ihm genutzt werden darf. Das allein zeigt schon, dass er mehr ist als nur ein Statussymbol der Familie Mowbray, sondern tatsächlich als Mitglied innerhalb ihres Kreises angesehen wird.


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Seven

Avatarperson


Michael Yerger

Zweitcharakter(e)


Constantin Reynolds
Yuma Arellano

Erwähnte Charaktere


Alden Mowbray
Ezra Mowbray
Maevis Sinclair
Relationen
Familie
Gruppierung
Freunde
Bekannte
Ungemocht
Feinde
Liebe und Sex
Vergangenheit